Glory Gospel Singers: Sie preisen Gott in ihren Gesängen

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„The Glory Gospel Singers“ geben am Dienstag, 10. Februar, ein Konzert in der Dürener Christuskiche.

Düren. Seit mehr als 14 Jahren begeistert die Gruppe „The Glory Gospel Singers“ nun schon das Publikum mit ihren hervorragenden Stimmen in ganz Europa. Bei Auftritten in Kirchen, Konzerthallen und Galakonzerten trageb die „Glory Gospel Singers“ ihren Glauben an Gott mit Liedern und Emotionen zu ihrem Publikum.

Am Dienstag, 10. Februar, sind sie in der Dürener Christuskirche zu Gast. Das Konzert beginnt 19.30 Uhr.

Wechselnde Besetzung

„The Glory Gospel Singers“, die auch schon großen Konzertsälen wie dem Gewandhaus in Leipzig, dem Gürzenich in Köln oder der historischen Stadthalle Heidelberg auftraten, sind ein Teil der bis zu 70-köpfigen New Yorker „WWRL Community Chorale“.

Die Gospelgruppe wird für jede Tournee von der Leiterin, Phyllis McKoy Joubert, neu zusammengestellt. Dies gilt auch für das jeweilige Programm, wodurch die Lebendigkeit und Spontaneität der Gesänge gewährleistet wird.

Der Chor will mit seinem Konzert nicht nur erfreuen, sondern vor allem von der Liebe und Gegenwart Gottes berichten. „The Glory Gospel Singers“ stehen für Authentizität und Ehrlichkeit. Ihr Gesang ist eine Hommage an den Glauben zu Gott und voller Emotionen. Immer wieder schaffen sie es, mit ihrer Show die frohe Notschaft in die europäischen Gemeinden zu bringen. Die Sänger geben immer alles und das spürt auch das Publikum.

Hier ein Auszug aus dem Repertoire der Gruppe: „Amen“, „Joshua fit the battle of Jericho“, „Sometimes I feel like a motherless Child“, „Go down Moses“, „Oh when the saints go marchin in“, „Oh happy day“ und vieles mehr.

Lieder der Sklaven

Die Anfänge der afroamerikanischen Musik sind unlösbar mit der Sklaverei verwoben, die zwischen dem 17. und 19. Jahrhundert viele Millionen Menschen auf schlimmste Art und Weise von Afrika nach Amerika brachte.

Der Verlust der Familie und des reichen afrikanischen Sozialgefüges in den Stämmen führte zu unerträglicher Isolation. Für die Sklaven, die in völliger Unterdrückung lebten, wurde der Gesang zur einzigen Möglichkeit, um der Sehnsucht nach der verlorenen Heimat Ausdruck verleihen zu können. Dies war das Einzige, was die Sklaventreiber den Menschen nicht nehmen konnten.

Anderseits dienten sie auch den Weißen als Unterhaltung. Die Musik einte die Sklaven. Sie half, die Müdigkeit und Eintönigkeit der Arbeit zu ertragen und – was den weißen Herren überhaupt nicht gefallen konnte – diente sie der Kommunikation untereinander.

Ausdruck des Glaubens

Die Gesänge wurden Ausdruck innigen Glaubens und der Hoffnung auf Freiheit sowie Mittel zur Nachrichtenübermittlung; Fluchtwege, Personenbeschreibungen und andere Informationen konnten, in einem Lied versteckt, ausgesprochen werden, ohne dass eine Bestrafung befürchtet werden musste.

Spirituals sind als geistliche Volkslieder zu verstehen. Das wohl bekannteste Lied aus diesem Genre ist „Go down Moses“. In der Regel sind diese Lieder rhythmisch stark betont, weil neben dem Gesang auch der Tanz eine wichtige Rolle spielt.

Der Eintritt zu dem Konzert am 10. Februar kostet im Vorverkauf 19,90 Euro, an der Abendkasse 22 Euro. Tickets gibt es unter anderem bei der Evangelischen Gemeinde , Philippstraße 4, und bei der Agentur Schiffer, Kaiserplatz 12-14.

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