GKD Gebrüder Kufferath: Schneller Umzug von Peking nach Qufu geplant

Von: bugi
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Der strahlend blaue Himmel am derzeitigen GKD-Sitz in Peking täuscht. Aufgrund der hohen Umweltbelastung will das Dürener Unternehmen nach Qufu umsiedeln.Foto: Foto: GKD

Düren/Qufu. Wer neu anfangen will, soll es sofort tun, denn eine überwundene Schwierigkeit vermeidet hundert neue – sagte Konfuzius. Neu anfangen will seit einem dreiviertel Jahr auch das Dürener Unternehmen GKD Gebrüder Kufferath – und zwar in China. Auch, um Schwierigkeiten zu überwinden.

Die international tätige Metallweberei will ihren Standort in Peking aufgeben, weil GKD wegen der Luftverschmutzung im Großraum Peking Probleme mit der Verarbeitung der Metallgewebe hat. „Wir müssen dringend aus Peking weg“, hat es Geschäftsführer Dr. Stephan Kufferath eilig. Im November 2015 glaubte er bereits den idealen Standort gefunden zu haben: Dürens Partnerstadt Jinhua.

Kufferath besichtigte den neuen Technologiepark, der dort entstehen sollte. „Damals standen da ein paar Bagger und ich weiß bis heute nicht, wann der Technologiepark in Jinhua jemals fertig wird.“ Anders ausgedrückt: „Jinhua konnte uns kein passendes Areal anbieten“, ergänzt Kufferath. Das hat der Unternehmer jetzt an anderer Stelle in China gefunden: in Qufu, einer mit 640.000 Einwohnern vergleichsweise kleinen Stadt.

Qufu hat aus der Sicht von Kufferath einen großen Vorteil: Es ist von Peking aus in zwei Stunden mit dem Schnellzug zu erreichen. „So können wir es wahrscheinlich schaffen, auch einen großen Teil unserer Belegschaft zu übernehmen.“ GKD wäre zudem nicht das erste deutsche Unternehmen, das sich in der Stadt ansiedeln würde, so ist zum Beispiel Continental schon vor Ort.

Bereits in der kommenden Woche, so der Plan, sollen die Verträge vor Ort unterzeichnet werden. Dann könnte alles ganz schnell gehen. Wer neu anfangen will, sollte es sofort tun: Bis Ende Dezember soll der Produktionsumzug über die Bühne gebracht werden.

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