GKD: Erfolg durch Innovation ausbauen

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Innovativ: Die Polytechnische Hochschule in Lausanne, Schweiz, verdankt ihre einzigartige Zickzack-Fassade aus 630 horizontal verschiebbaren Sonnenschutzelementen dem Metallgewebe der GKD. Foto: GKD
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Die GKD-Vorstände sind Geschwister: Ingo (v.l.) und Dr. Stephan Kufferath. Foto: GKD/Emil Zander

Düren. Die inhabergeführte technische Weberei GKD – Gebr. Kufferath AG mit Sitz in Düren setzte ihren Erfolgskurs auch im abgelaufenen Geschäftsjahr fort. Der globale Technologieführer für gewebebasierte Medien und Systemlösungen steigerte seinen Umsatz um 6,4 Prozent auf 84,2 Millionen Euro.

693 Mitarbeiter weltweit

Alle drei Geschäftsbereiche – Industriegewebe („Solidweave“), Prozessbandgewebe („Weave in motion“) und Architekturgewebe („Creativeweave“) – verzeichneten im Geschäftsjahr 2015 ein Umsatzplus. Das höchste Wachstum wurde wiederum in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Asien erzielt. Durch die positive Ertragslage stieg die Eigenkapitalquote auf 51,9 Prozent. Mit Investitionen in Höhe von 4,4 Millionen Euro leitete die nicht börsennotierte Aktiengesellschaft im vergangenen Jahr unternehmensweit die digitale Transformation zum Aufbau einer smarten Produktionsumgebung ein.

Zum Stichtag beschäftigte die GKD weltweit 693 Mitarbeiter (2014: 665). In Düren beschäftigt das Unternehmen 410 Menschen, davon sind 21 Auszubildende (2014: 20).

„Mit umfangreichen Investitionen in Technologie und Standorte, aber auch mit neuen Geschäftsmodellen haben wir in den zurückliegenden Jahren konsequent die Voraussetzungen für dieses Wachstum geschaffen“, sagt Dr. Stephan Kufferath, Vorstand der GKD. Neben zahlreichen Produktinnovationen und -weiterentwicklungen im Kerngeschäft zählten dazu auch der Aufbau einer globalen Plattformstrategie sowie die konsequente Erschließung neuer Märkte. Stephan Kufferath ergänzt: „Mit unserer hohen Technologiekompetenz und unserem umfassenden Systemverständnis sind wir für Industrie und Architektur auf der ganzen Welt ein geschätzter Entwicklungspartner und Lösungsanbieter.“

Für Stephan Kufferath sei die steigende Nachfrage in allen drei Geschäftsbereichen Grund für die konsequente Ausrichtung als gefragter Lösungsanbieter auch für künftige Schlüsselthemen: „Wir konzentrieren uns sehr bewusst auf die Produkte und Lösungen, mit denen wir zu einer gesünderen, sauberen und sicheren Welt beitragen können.“

Einen wesentlichen Beitrag zum Konzernergebnis trugen die Auslandstöchter bei. Die amerikanische Tochter GKD-USA konnte im Bereich Architektur den Vorteil der lokalen Fertigung, die in den USA für öffentliche Gebäude vorgeschrieben ist, ausspielen. Aber auch die anderen beiden Geschäftsbereiche entwickelten sich in den den Vereinigten Staaten gut. Ihre Lösungen für die Getränke- und Vliesstoffindustrie sowie für die Exploration führten zu deutlichen Nachfragesteigerungen.

Die bei der GKD-Indien installierte Webplattform für Feingewebe erbrachte nach Inbetriebnahme sehr schnell Umsatz und Ergebnis. Seit Februar diesen Jahres fertigt sie in Volllast für verschiedene lokale Schlüsselmärkte. Die GKD-China blieb 2015 hinter den Erwartungen zurück, hat aber inzwischen wieder angezogen. Die positive Geschäftsentwicklung von GKD-Südafrika in den Bereichen Prozessband- und Architekturgewebe profitierte vom Ausbau der Infrastruktur durch zwei weitere Webmaschinen. Auch in Südamerika belegt die in allen drei Geschäftsbereichen umsatz- und ertragsreiche Entwicklung von GKD-LatAm den Erfolg der Plattformstrategie mit lokaler Fertigung.

Die derzeitige Verunsicherung in der arabischen Region, insbesondere in Saudi Arabien, ging auch an GKD-Middle-East nicht spurlos vorbei. So blieb dieses Tochterunternehmen trotz des Großprojektes „Muscat International Airport“, der Flughafen ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Oman, hinter den Erwartungen zurück. In Europa verschrieb man in Spanien positive Umsatze im Bereich Architektur. Auch in Frankreich zog der Umsatz in diesem Bereich wieder an.

Digitale Wissensdatenbank

Neben dem Ausbau der globalen Standorte forcierte die GKD 2015 die digitale Vernetzung der Produktion. Bis 2018 soll der Aufbau einer digitalen zentralen Wissensdatenbank abgeschlossen sein. Sie soll den gesamten Prozess von der Planung und Produktentwicklung über die Fertigung bis zur Auslieferung automatisch steuern und analysieren.

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