„Girls‘ and Boys‘ Day“: Rollenverständnis kritisch hinterfragen

Von: Dietmar Engels
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Sie haben sich alle Mühe gegeben, um Jugendlichen am 25. April interessante Angebote zu machen (von links: Gilla Knorr und Christina von Essen vom Frauenbüro, Peter Junker vom Jugendamt, sowie Helga Conzen und Ute Bestgen-Perino vom Katholischen Boildungswerk. Foto: Dietmar Engels

Düren. Eine junge Frau an der Drehbank? Ein junger Mann als Erzieher im Kindergarten? Möglich ist das natürlich schon, aber (noch?) außerordentlich selten. Der „Girls‘ and Boys‘ Day“ am Donnerstag, 25. April, sollen Mädchen und Jungen animiert werden, in Berufsfelder Einblick zu nehmen, die normalerweise in der gesellschaftlichen Realität dem jeweils anderen Geschlecht weitgehend vorbehalten sind.

In Düren wird der „Girls‘ und Boys‘ Day“ gemeinsam vom Katholischen Forum für Erwachsenen- und Familienbildung, vom städtischen Frauenbüro und vom Jugendamt organisiert. Den Initiatoren ist es dank der Mithilfe vieler Einrichtungen und Unternehmen gelungen, Mädchen und Jungen an diesem Tag vielfältige Angebote zu machen.

Breites Spektrum aufzeigen

Schülerinnen und Schülern aus der 9. und 10. Jahrgangstufe wird es ermöglicht, Berufe kennen zu lernen, in denen ihr Geschlecht jeweils noch unterrepräsentiert ist. Untypische Bereiche für Mädchen sind etwa technische Berufe, Naturwissenschaften, Informationstechnologie und Handwerk. Untyüisch für Jungen sind vor allem Berufe aus den Bereichen Pflege, Soziales und Erziehung. Ziel des „Zunkunftstages“ ist es, Mädchen und Jungen ein breites Berufsspektrum aufzuzeigen, ihnen Anstöße zur Erweiterung ihrer Berufswahlorientierung zu gegen und ihnen faire Chancen für die Zukunft zu ermöglichen.

Was besagten 25. April alles möglich ist, darüber gibt eine gemeinsame Informationsschrift der Veranstalter Aufschluss. Die Broschüre wird in den nächsten Tagen an die Schulen verschickt. Auch wurde bei der Stadt Düren die Internetseite www.duren.de/girls-und-boys-day eingerichtet, auf der sich interessierten Jugendliche eingehend informieren und auf Wunsch auch direkt für eines der Angebote anmelden können. Jeweils 80 bis 100 Mädchen und Jungen können mit Praktikumsstellen „versorgt“ werden. Anmeldungen sind bis ztum 15. März möglich. Für spezielle Wünsche, die über das vorliegende Programm hinaus gehen, haben die Organisatoren offene Ohren.

Bei Fragen zu den Angeboten für Jungen stehen Peter Junker beiim Jugendamt der Stadt Düren, 02421/252177, E-Mail p.junker@dueren.de, und Ute Bestgen-Perino beim Katholischen Bildungsforum, 02421/946825, E-Mail ute.bestgen-perinobildungsforum-dueren.de, zur Verfügung. Fragen zu Angeboten für Mädchen beantworten Gilla Knorr beim Frauenbüro der Stadt Düren, 02421/25226, E-Mail g.knorr@dueren.de, und Christina van Essen beim Frauenbüro der Stadt Düren, 02421/252263, E-Mail c.vanessen@dueren.de.. Im Vorfeld des „Girls‘ and Boys‘ Day“ machen vom 16. bis zum 24. April in der Sparkasse Düren die Wanderausstellungen „Visionen 2027 – Erfinde Deine Zukunft“ (für Mädchen) und „Typ 2020 – Was morgen zählt“ statt.

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