Ginnick: Mit nur einem Schlag zum neuen König

Von: dama
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Die Kirmes in Ginnick stand ganz im Zeichen des „alten“ Hahnenkönigspaares, Ulla und Ralf Berth. Foto: Daniela Schröder-Martinak

Ginnick. Ein bisschen irritiert schauten sich die Ginnicker nach dem Hahnenköppen an. „So schnell ging das ja noch nie“, raunte es durch die Menge. Mit dem ersten Schwerthieb wurde Thomas Marx zum Hahnenkönig.

Zielstrebig marschierte er, nachdem ihm die Augen verbunden wurden, auf die Leine zu, an der der Korb mit dem Holzhahn befestigt war, und ließ sich von den Rufen der Schaulustigen in der Triftstraße leiten. Und zack, gebührte ihm die Ehre.

Zug durchs Dorf

Mehr als 100 Ginnicker waren gekommen, um das Spektakel um den neuen Hahnenkönig anzusehen. Gemeinsam machte die Kirmesgesellschaft Halt an sämtlichen Haushalten, um den neuen Hahnenkönig, Thomas Marx, und seine Königin Kirsten zu feiern.

Die vorherigen Kirmestage standen allerdings noch ganz im Zeichen des „alten“ Hahnenkönigspaares, Ulla und Ralf Berth. Die freuten sich über eine tolle Resonanz bei der heiligen Messe und dem Hahnenkönigsball in der alten Schule, über rege Teilnahme beim Frühschoppen und bei der Cafeteria mit großer Verlosung.

Und auch beim Frühstück mit Vereinsmitgliedern und Dorfbewohnen, Freunden und Gönnern war nicht ein Platz mehr frei. Im Gegenteil, die Leute nahmen sogar Frühstücksplätze an den Stehtischen in Kauf, um dabei sein zu können.

Auch die Kinderbelustigung am Nachmittag machte nicht nur den kleinen Besuchern Spaß und beim „Kölschen Abend“ mit der Band „da vinci“ kam ebenfalls jeder Besucher auf seine Kosten. Gemeinsam ließen sie das alte Königspaar auf dem Ball hochleben.

„So richtig gefeiert werde ich ja erst im kommenden Jahr auf meinem eigenen Ball“, sagte der neue König Thomas Marx. „Deshalb freue ich mich umso mehr auf die nächste Kirmes.“

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