Düren - GFC-Trainer ist mit Punkt äußerst unzufrieden

GFC-Trainer ist mit Punkt äußerst unzufrieden

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Zwar gewannen die Landesliga-Fußballer aus Bergneustadt bei Viktoria Arnoldsweiler 1:0, doch ist die Verbeugung von Kapitän Frank Rombey nicht als Ehrerbietung vor dem Sieger zu verstehen.

Düren. Da gewinnt der Tabellenletzte bei einem der stärksten Teams der Liga einen Punkt - und sein Trainer ist mit dem Ausgang nicht einverstanden: „Nein, mit dem Ergebnis bin ich äußerst unzufrieden”, bekannte Peter Kosprd. Denn: „Die Mannschaft hat alles umgesetzt, was wir besprochen haben, deshalb hätte sie dieses Spiel gewinnen müssen.”

In diesem Spiel bei Germania Teveren hatten die Kicker des Mittelrheinligisten GFC Düren 09 den Rückstand durch ein Eigentor weggesteckt. Sie hatten aus einer defensiven Grundordnung heraus die Partie bestimmt. Sie hatten das starke Flügelspiel der Gastgeber immer wieder unterbunden. Sie hatten den Kontrahenten kaum eine Chancen gelassen. Sie hatten die Gastgeber mit Ausgleich und Führung geärgert - und mussten sich dann doch noch mit nur einem Punkt begnügen. Warum?

Die Präzision fehlt

Bei den sich bietenden Konterchancen fehlte die Präzision des finalen Passes, stellte Peter Kosprd fest. Und die GFCer hätten sich in den letzten zehn Minuten der Begegnung unweit der Awacs-Basis zu sehr in die Abwehr drängen lassen. Die Gastgeber operierten nur noch mit langen Bällen. Und nach einem dieser Angriffe fiel der späte Ausgleich. Der Ball gelangte in den Gürzenicher Strafraum, Freund und Feind stocherten herum, und ein Gastgeber bugsierte mit der Stiefelspitze das Spielgerät über die Linie des Gürzenicher Gehäuses.

Der Frust über die verlorenen beiden Punkte wich aber schnell dem Trotz: „Wir können es doch noch”, lautete der Tenor bei den Kickern des GFC Düren 09. Dies wollen sie nächsten Sonntag im Heimspiel gegen den Drittletzten SC Brühl beweisen: „Von dem Wort ´Sechs-Punkte-Spiel´ halte ich nichts”, sagte Kosprd. Wichtig sei, dass „wir die gleiche Ordnung und die Position halten, dass wir Geduld haben und mal keinen Gegentreffer kassieren. Denn ein Tor müsste möglich sein”.

Das Pech mit der Latte

Dass einer Mannschaft nur ein Treffer reicht, um drei Punkte zu erreichen, bewies der SSV Bergneustadt bei seinem Gastspiel in Arnoldsweiler. Die Viktorianer besaßen mehrere Möglichkeiten, auch hochkarätige, den Siegtreffer erzielten aber die Gegner.

Dass Frank Rombey nur die Latte traf, bezeichnete Trainer Bernhard Schmitz als Pech, genauso wie die verpassten Gelegenheiten, bei denen der gegnerische Keeper das Führungstor des Neulings verhinderte oder sich ein Abwehrspieler in letzter Sekunde in den Schuss warf. Dieses Spiel habe auch wieder gezeigt, sagte Schmitz, „dass wir Paroli bieten können, dass uns aber zur Zeit das nötige Quäntchen Glück fehlt. Das Blatt wird sich wenden”.

Am besten schon am Sonntag: Da muss die Viktoria bei der zwei Punkte zurückliegenden Kölner Viktoria antreten. Und die ist Vorletzter.
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