Düren - „Gewerkschafter sein: eine Haltung, die das Leben prägt“

„Gewerkschafter sein: eine Haltung, die das Leben prägt“

Von: bel
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In kleinem Festrahmen ehrte die IG BCE Ortsgruppe Düren zahlreiche Jubilare.

Düren. Im kleinen, aber feinen festlichen Rahmen ehrte die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) der Ortsgruppe Düren ihre zahlreichen Jubilare. 70 Mitglieder an der Zahl wurden in der Festhalle Birkesdorf geehrt. Die Ehrungen nahmen der Bezirksleiter der IGBCE Alsdorf, Manfred Maresch, und der Vorsitzende der Dürener Ortsgruppe der IGBCE, Heinrich Wirtz, vor.

In seiner Rede erinnerte Heinrich Wirtz an die Aufgaben einer Gewerkschaft. „Wir müssen uns unserer gemeinsamen Ziele wieder stärker bewusst sein“, eröffnete Wirtz seine Rede. „Denn wir Arbeitnehmer brauchen eine starke und durchsetzungsfähige Organisation, um uns in diesen turbulenten Zeiten zu behaupten und an der Erneuerung der Gesellschaft mitzuwirken!“ Themen wie Rente, Leiharbeit, Digitalisierung drängten zu einer Weiterentwicklung.

Heinrich Wirtz rief den Festtagsgästen zu: „Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus!“ So stehe es im Grundgesetz. Gehandelt werde heute jedoch oft nach dem Satz „Alle Macht geht von den Märkten und Kapitalisten aus!“ Der letzte Satz und seine Auswirkungen müssten geändert werden. „Die Gewerkschaften sind das stärkste, was die Schwachen haben“, zitierte Wirtz den Ausspruch des ehemaligen DGB Vorsitzenden, Michael Sommer.

An die Jubilare gewandt, von denen allerdings eine ganze Reihe nicht anwesend war, sagte Wirtz: „Gewerkschafter sein ist eine Haltung, die das ganze Leben prägt.“

Begrüßen konnte der Vorsitzende der Ortsgruppe Düren zahlreiche Ehrengäste. Thomas Floßdorf, der stellvertretende Bürgermeister, überbrachte die Glückwünsche der Stadt, Dietmar Nietan, SPD-MdB, gab einen kurzen Überblick über den Stand der Jamaika-Sondierungen in Berlin, Manfred Maresch, Bezirksleiter der IG BCE Alsdorf, hielt die Festtagsrede.

Insgesamt 70 Mitglieder standen zur Ehrung an. Darunter viele, die für 25 und 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt wurden. Der Kreis der Jubilare wurde bei der Zahl 50 überschaubarer.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden ausgezeichnet: Heinrich Becker, Elisabeth Fett, Günter Floßdorf, Bernhard Gielen, Rolf-Dieter Hahn, Marianne Halke, Reiner Kieven, Josef Klein, Jakob Kurth, Heinrich Pauli, Wolfgang Rank, Hans-Peter Ring, Josef Ruland, Franz Schmitz, Eberhard Steffens, Martin Waider.

Sechs Jahrzehnte sind in der Gewerkschaft: Helmut Berger, Bernard Blankartz, Richard Kämper und Josef Nellessen.

Für sage und schreibe 70 Jahre Mitgliedschaft, ein seltenes Jubiläum, wurde Hans-Josef Kind geehrt.

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