Gewerkschaft NGG: Rückkehr zu Vollzeit

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Kreis Düren. Rund 24.800 Beschäftigte im Kreis Düren haben derzeit eine Teilzeit-Stelle. Das sind 19 Prozent mehr als noch vor vier Jahren, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mitteilt.

Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Im selben Zeitraum stieg die Zahl aller sozialversicherungspflichtigen Jobs im Kreis um acht Prozent. Vor dem Hintergrund der Debatte um prekäre Arbeit fordert die Gewerkschaft ein verbrieftes Rückkehrrecht auf Vollzeit.

Peter Mogga von der NGG Aachen bedauert, dass 20- oder 30-Stunden-Jobs immer mehr zur Regel und häufig gerade für Frauen zur Falle werden. Die Rückkehr in einen Vollzeitjob werde oft verwehrt. Dies erschwere die Karriere und sorge auch für niedrige Renten. Dieses Problem nehme immer größere Ausmaße an. Laut Arbeitsagentur arbeiten aktuell 53 Prozent aller berufstätigen Frauen im Kreis Düren in Teilzeit.

Viele von ihnen wollen mehr arbeiten, doch auch Männer, die für mehr Zeit mit der Familie die Arbeitszeit reduzieren und später wieder erhöhen wollten, bekämen dazu oft keine Chance. Auch ihnen bringe ein Rückkehrrecht auf Vollzeit spürbare Entlastung.

Entsprechende Gesetzespläne des Bundesarbeitsministeriums waren zuletzt am Widerstand der Union gescheitert.

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