Gewerbegebiet: Zügige Vermarktung angestrebt

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Düren/Langerwehe. Für eine zügige Entwicklung eines gemeinsamen Gewerbegebietes von Düren und Langerwehe machen sich die beiden SPD-Fraktionen aus den jeweiligen Kommunen stark.

Der Langerweher Fraktionsvorsitzende Uwe Endrigkeit und Dürens stellvertretende Bürgermeisterin Liesel Koschorreck betonten bei einem Treffen der Fraktionsmitglieder, dass es das Ziel sein müsse, in drei bis vier Jahren mit der Vermarktung des Gewerbegebiet zu beginnen. Dazu sei ein strukturierter Prozess erforderlich. Sie wiesen darauf hin, dass zuvor noch viele formale Dinge wie eine Änderung des Regionalplans, der Flächennutzungspläne und die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich sind. Ein Erschließungskonzept sei bereits in Auftrag gegeben.

Die Fraktionen sehen auch einen Wettlauf mit anderen geplanten interkommunalen Gewerbegebieten in der Region. Der als Gast anwesende Wirtschaftsexperte der Stadt Düren, Heinz Mannheims, betonte bei dem Treffen, dass eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen den beiden Kommunen abzuschließen sei. In der soll unter anderem die Verteilung der Kosten, Zuständigkeiten, Baugenehmigungen und der Einnahmen geregelt werden.

Mannheims berichtete zudem, dass die TH Aachen an einer Energiestudie für das Gewerbegebiet arbeite. Deren Ziel sei, die vorhandenen Energien vom Windpark in Echtz und dem Kraftwerk in Weisweiler sowie den Einsatz von Solarzellen zu nutzen.

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