„Gesund ins Ziel kommen“

Von: smb
Letzte Aktualisierung:
8178656.jpg
Hat die Ironman-Distanz in Roth in 13 Stunden und vier Minuten geschafft: Frank Schmitz. Foto: smb

Huchem-Stammeln/Roth. Und? Was werden Sie am Sonntag machen? Radfahren vielleicht? Oder eine Runde laufen gehen? Vielleicht ein paar Bahnen schwimmen? Frank Schmitz wird all das tun. Und dafür wird er früh aufstehen. Denn die Distanzen, die der Huchem-Stammelner zurücklegen will, sind nicht gerade familienausflugtauglich.

Frank Schmitz und 5000 andere Sportler treten am Sonntag zum Triathlon im mittelfränkischen Roth an. Auf dem Programm steht die Ironman-Distanz. Das heißt: 3,68 Kilometer schwimmen, 180 Kilometer Fahrradfahren und abschließend ein Marathon (42,195 Kilometer).

Schwierige Bedingungen

„Mein Wunsch ist es, gesund ins Ziel zu kommen“, sagt Frank Schmitz. Während die Profisportler dieses Mammutprogramm in weniger als acht Stunden absolvieren, peilt der 48-Jährige eine 12 vor dem Komma an. „Die Bedingungen sind nicht einfach. Es ist heiß und am Nachmittag soll es Gewitter geben“, beschreibt Frank Schmitz die Lage.

In den vergangenen Wochen hat er sich kohlenhydratreich ernährt und mit Mitstreitern vom Verein DJK „Löwe“ Hambach in Österreich trainiert, ist am vergangenen Sonntag noch einen Halbmarathon gelaufen. In den letzten Tagen vor dem Start lassen es die Sportler auf dem Campingplatz in Mittelfranken etwas ruhiger angehen. Am Freitag hat er im Main-Donau-Kanal eine Schwimmeinheit eingelegt. „Die Stimmung hier ist gut, die Leute haben ja ähnliche Interessen“, beschreibt Frank Schmitz. Was das Alter anbelangt, liegt er mit seinen 48 Jahren übrigens im Mittelfeld. „Die richtig guten Profis sind zwischen 25 und 30 Jahre alt“, beschreibt der Berufsfeuerwehrmann. „Aber es ist auch jemand dabei, der schon 70 Jahre alt ist.“

Neben Frank Schmitz geht in Roth die Carolous-Magnus-Staffel – Simone Groebel (Schwimmen), Jens Görres (Rad) und Dirk Kunze (Laufen) – an den Start, um erneut Spendengelder für die Aktion „Running for Kids“ von Peter Borsdorff zu sammeln. Im vergangenen Jahr trugen sie mit ihrem „Sponsorenlauf“ mehr als 5000 Euro für die Aktion des Düreners zusammen. Auch Thomas Meßner aus Düren ist am Start dabei.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert