Geschichtsverein: Vertrauen in Vorstand, klare Worte zum „Moratorium“

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Vossenack. Der Vorstand des Geschichtsvereins Hürtgenwald ist bei der Jahreshauptversammlung von den Mitgliedern einstimmig im Amt bestätigt worden.

Der Gesamtvorstand besteht aus Rainer Valder (Vorsitzender), Robert Hellwig (2. Vorsitzender und Schatzmeister), David Hess (Schriftführer), Rolf Golke und David Hess (Museumsteamsprecher) und den Beiratsmitgliedern Walter Bender, Dr. Arne Esser, Lothar Greven, Andreas Junges, Manfred Klinkenberg und Maria Pingen. Als Kassenprüfern wurden Elsbeth Dreßen und Wernard van Straeten wiedergewählt.

Rainer Valder bedankte sich bei jedem einzelnen Aktiven des Geschichtsvereins mit persönlichen Worten für den ehrenamtlichen Einsatz. Dabei ermutigte er die Mitglieder darin, „sich auf ihre Stärken zu besinnen und stolz auf das Erreichte zu sein“. Dennoch soll man weiterhin selbstkritisch die eigenen Ergebnisse hinterfragen und offen bleiben für konstruktive, sachorientierte Kritik.

Das in Vossenack beheimatete Museum „Hürtgenwald 1944 und im Frieden“ stelle einen Schwerpunkt der Vereinsarbeit dar. „Für die Dokumentation erhält der Geschichtsverein viel Lob und Anerkennung von den jährlich mehr als 4000 Besuchern, die in großer Anzahl aus Nordamerika, Kanada, England, den Niederlanden und Belgien kommen“, berichtete Valder.

Dem bevorstehenden „Moratorium Erinnerungslandschaft Hürtgenwald“ werde „offen, aber konstruktiv-kritisch begegnet, wenn der Geschichtsverein Hürtgenwald mit Respekt behandelt wird und angemessen an der Aufarbeitung und am Meinungsbildungsprozess beteiligt wird“, sagte Valder. „Ein übergestreiftes neues Geschichtsnarrativ der Historiker-Experten ist für den Geschichtsverein hingegen nicht akzeptabel. Sollte eine Partizipation auf Augenhöhe nicht möglich sein oder grundsätzlich beziehungsweise unterschwellig ausgeschlossen werden, wird sich der Geschichtsverein nicht beteiligen.“

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