Geschichtsverein stellt Historie des Amtsgerichts vor

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Über die Geschichte des Amtsgerichtes erscheint ein neues Buch, das am Samstag vorgestellt wird.

Düren. Das Amtsgericht stehe seit seiner Gründung mitten im Leben aller Bürger des Dürener Landes – es sei keine leblose Institution und nicht ausschließlich eine formale Instanz. Der Vorsitzende des Dürener Geschichtsvereines, Dr. Helmut Irmen, hat diese Einschätzung einem neuen Buch über das Dürener Amtsgericht vorangestellt.

Es soll keine staubtrockene Abhandlung und Aufzählung historischer Daten sein, sondern ein Band, der aus Geschichte, Berichten und Anekdoten besteht.

Autor ist ein Mann, der sich Zeit seines Berufslebens mit dem Amtsgericht beschäftigt hat und noch beschäftigt: Heinz-Peter Müller. Der 59-Jährige ist sei 1978 Angehöriger der Justizverwaltung des Landes NRW und bearbeitet beim Amtsgericht seit über 30 Jahren vornehmlich Jugendstrafsachen.

Das reich bebilderte Buch, das vom Dürener Geschichtsverein herausgegeben und am kommenden Samstag vorgestellt wird (sie Info-Teil), entstand unter Mitarbeit von Helmut Irmen und beinhaltet auch Arbeiten von Hartmut Prüss, der für die beiden Dürener Tageszeitungen als Autor die Gerichtsberichterstattung betreut.

Unterstützt wurde das Projekt überdies vom Direktor des Amtsgerichtes, Ulrich Conzen, der das Buch als „fundiert und zugleich gut lesbar“ beschreibt. Die Zeitreise beginnt mit der Gründung des Amtsgerichts im Jahre 1897. Damals war es noch im Rathaus untergebracht, das am Dürener Markt seine Heimat hatte.

Noch im gleichen Jahr zog es in die Jesuitengasse um. Kurz vor dem 1. Weltkrieg wurden einige Abteilungen in die Schützenstraße verlegt und später in die Pletzergasse. In den späten 1920er Jahren gab es bereits Überlegungen für den Bau eines neuen Amtsgerichtes mit einem Gefängnis. 1938 wurde der Grundstein auf dem heutigen Grundstück an der August Klotz-Straße gelegt.

Das Werk von Heinz Peter Müller zeichnet die Historie des Hauses nach und schlägt einen zeithistorischen, einordnenden Bogen zur jeweiligen Zeit. Die Informationen stammen aus dem Archiv des Amtsgerichts und dem Landesarchiv in Duisburg. Zahlreiche Dokumente und Fotografien zeichnen auch ein Bild des historischen Düren und bieten so einen Überblick über wichtige lokale Ereignisse vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute.

Das rund 200 Seiten starke Buch, das in der Reihe „Beiträge zur Geschichte des Dürener Landes“; Band 34“ erscheint, ist im Handel für 19,50 Euro erhältlich .

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