Gesamtkonzept für die Spielplätze im Haupt- und Finanzausschuss

Von: Anneliese Lauscher
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Auch der TuS Schmidt muss sein Sportheim an der Eichheckstraße bald zum größten Teil in Eigenregie unterhalten. Alle Möglichkeiten, Kosten zu sparen, sollen genutzt werden. Dazu soll eine Solaranlage beitragen. Foto: Anneliese Lauscher

Nideggen. Die Beratung des Entwurfs der Haushaltssatzung 2014 nahm auf der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Nideggen einen breiten Raum ein. Kämmerer Marco Dederichs ging auf etliche Punkte detailliert ein.

Wie hinlänglich bekannt, ist der Rat der Stadt Nideggen gezwungen, den Sanierungsplan fortzuschreiben. Um bis 2021 einen ausgeglichenen Haushalt erreichen zu können, wurde unter anderem eine stetige Erhöhung der Grundsteuer B beschlossen. Allerdings wird der Hebesatz nicht wie befürchtet auf über 1000 Prozentpunkte steigen. In diesem Jahr beträgt der Hebesatz 725 Prozent, im nächsten werden es 850 Prozent sein, im Jahre 2021 sogar 910 Prozent.

Zu den viel diskutierten Sparmaßnahmen, die auch Teil des Sanierungsplanes sind, gehört die Schließung von Spielplätzen. Auch im Schmidter Ortsteil Froitscheidt soll der Spielplatz geschlossen werden. Udo Hensch (FDP) hatte einen Antrag vorgelegt mit dem Ziel, diese Schließung zu vermeiden, und diesem Antrag eine Unterschriftenliste mit 90 Einträgen beigefügt. Sowohl von Markus Fischer (CDU) als auch von Eduard Müllejans (SPD) kamen ergänzende Ausführungen, dass wohl der Spielplatz in Froitscheidt tatsächlich stärker genutzt werde, als man es zu Anfang der Überlegungen wahrgenommen hat.

Schließlich sah Bürgermeisterin Margit Göckemeyer die Möglichkeit einer Umschichtung: Da ab dem August das Familienzentrum „Rappelkiste“ mit dem dazu gehörenden Spielplatz in die Trägerschaft des Kreises übergeht, könne man nun die Ersparnis (2000 Euro) für diesen Spielplatz im Konsolidierungsplan ansetzen und den in Froitscheidt erhalten. Außerdem soll im Laufe des Jahres ein Gesamtkonzept für die Spielplätze der Stadt erarbeitet werden.

Rasch war der Haupt- und Finanzausschuss sich über die Verwendung der Sportpauschale einig; man folgte den Empfehlungen des Stadtsportverbands und befürwortet die angestrebten Investitionsmaßnahmen. Margit Göckemeyer legte dar, dass die Sportvereine Verträge unterschrieben haben, wodurch sie sich verpflichten, die Unterhaltung der Sportheime zu gewährleisten.

In diesem Jahr beteiligt sich die Stadt noch mit fünfzig Prozent an den Kosten, in den folgenden Jahren noch mit zwanzig Prozent, um damit die Jugendarbeit anzuerkennen. Aus Mitteln der Sportpauschale des Landessportbunds sollen Beträge für die Sanierung der Sportheime ausgegeben werden, beispielsweise planen der TuS Schmidt und der FC Montania Berg die Errichtung einer Solaranlage zwecks Einsparung von Energiekosten. Auch hierzu wird am kommenden Dienstag ein Beschluss des Stadtrates erwartet.

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