„Gerrit Saengersdorf ist ein verdienter Stadtmeister“

Von: Franz Sistemich
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Bei strahlendem Sonnenschein nahmen Sieger und Platzierte ihre Pokale und Präsente auf der Tennisanlage des Dürener TV entgegen: Mit der Siegerehrung ging die 56. Tennis-Stadtmeisterschaft am Samstag zu Ende. Foto: Franz Sistemich

Düren. „Wer Oliver Bünten und Jan Kallscheuer schlägt, der ist in der Tat verdient Stadtmeister der Herren A“, zollte Patrick Fuchs, der Vorsitzende der Tennisabteilung des Dürener TV, Gerrit Saengersdorf von der TG Rot-Weiß Düren Respekt.

Der 21-Jährige spielte gegen die beiden Routiniers vom Dürener TV in Halbfinale und Endspiel unbekümmert auf und sicherte erstmals den Titel des Stadtmeisters. Und es ist müßig darüber zu spekulieren, wie die Finalpaarung ausgesehen hätte, wenn die Endspielteilnehmer des vergangenen Jahres – Lars Faber und Max Zens – angetreten wären.

Fakt ist: Saengersdorf ist bester Dürener Spieler und er sticht, wie Patrick Fuchs sagte, aus der Garde der jungen Herren heraus. Erst in einigen Jahren, glaubt Fuchs, rücken wieder starke Herren-Spieler nach: „Aus dem Juniorenbereich kann aber durchaus was kommen.“ Dies gelte auch für den weiblichen Nachwuchs: „Bei den Damen sind wir besser aufgestellt als bei den Herren. Und sie werden in wenigen Jahren starke Konkurrenz bekommen, wenn der Nachwuchs sich entsprechend weiter entwickelt“, sagt Fuchs.

Mit Blick auf die abgelaufenen drei Wochen zog der Abteilungsleiter eine positive Bilanz: „Das Wetter hat uns keinen Strich durch die Rechnung gemacht. Die sportlichen Leistungen waren gut wie auch der Zuschauerzuspruch.“ Sehr gut angenommen worden sei der Eltern-Kind-Wettbewerb, den man fortführen wolle, wenn auch möglicherweise mit Änderungen. Auch werde man überlegen, die Doppel- und Mixed-Wettbewerbe an den Anfang der Stadtmeisterschaft zu legen: „Es scheiden dann ja schon zu Beginn mehr Spieler aus, so dass wir hinten mehr Freiraum bekommen.“ So könne man vielleicht auch verhindern, dass ältere Spieler zum Schluss in kurzen Abständen Partien bestreiten müssten.

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