Kreis Düren - Germania Lich-Steinstraß gewinnt den 20. Sparkassen-Hallencup

Germania Lich-Steinstraß gewinnt den 20. Sparkassen-Hallencup

Von: Günter Król
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Gruppenfoto nach dem Finale: Germania Lich-Steinstraß (rechts) freute sich über den Sieg, Jugendsport Wernau über den zweiten Rang Foto: Król

Kreis Düren. Der Sparkassen-Hallencup feierte seine 20. Auflage und ist auch nach zwei Jahrzehnten alles andere als ein Langweiler. Das Turnier, das einst aus der Hallenkreismeisterschaft hervorging, erfreut sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit und glänzte im Jubiläumjahr durch sehenswerte Spielszenen und reihenweise Tore wie aus dem Bilderbuch.

Mehr als 500 Zuschauer erlebten in der Jülicher Nordhalle einen Finaltag nach Maß und feierten Germania Lich-Steinstraß als verdienten Cup-Gewinner.

Das Drehbuch des Turniers stimmte wieder einmal, denn im Finale trafen mit Germania Lich- Steinstraß und Jugendsport Wenau je eine Mannschaft aus dem Süd- und Nordkreis aufeinander. Am Ende stand auf der Anzeigetafel ein 7:4 für die Elf aus dem Möhnewinkel, die auch in der Höhe verdient gewann.

Den Torreigen im rasanten Spiel eröffnete Ali Altin, der die beiden Tore zum 2:1-Halbzeitstand erzielte. Den Anschlusstreffer markierte Mike Gebauer. Nach dem Wechsel drehte die Blau-Weißen so richtig auf und zogen auf 6:1 davon: Ali Altin, Thomas Mudrack, Ersan Kocyioit und Markus Neuber trafen mit blitzsauber herausgespielten Toren ins Schwarze.

Der klassenhöhere Landesligist aus Wenau steckte allerdings nie auf und kam nach Treffern von Max Müller und Sebastian Schmidt auf 3:6 heran, ehe auf der Gegenseite wiederum Ali Altin das Leder ins Tor versenkte.

Den Schlusspunkt setzte Sascha Emmerich mit dem 4:7. Ein echter Rückhalt seiner Mannschaft war der Lich-Steinstraßer Torwart Robert Gase während des gesamten Turniers, der mit seinen tollen Paraden den Gegner schier zur Verzweiflung brachte. Als Schiedsrichter leitete Bastian Schmölders souverän und hatte überhaupt keine Probleme mit der von beiden Seiten sehr fair geführten Partie.

„Sicherlich soll man Hallenspiele nicht überbewerten, aber meine Mannschaft hat sich von ihrer besten Seite gezeigt, sowohl fußballerisch als auch charakterlich und verdient das Turnier gewonnen“, freute sich Germanen-Trainer Peter Kosrpd über den Erfolg seiner Schützlinge.

Auf der anderen Seite sah Wenaus Trainer André Winkhold das Abschneiden seiner Mannschaft ebenfalls zufriedenstellend: „Wir sind froh und frei in das Turnier gegangen und bis ins Finale gekommen. Wir nehmen dies als positives Erlebnis mit in die kommende Rückrunde, auf die wir uns voll und ganz konzentrieren.“

Die beiden Halbfinals waren spannungsgeladen und wurden erst jeweils nach Neun-Meterschießen entschieden. Im ersten Spiel musste sich der FC DürenNiederau Germania Lich-Stein-straß mit 4:5 beugen. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2. Im Neunmeterschießen hielt Germanen-Torwart Gase zwei Neunmeter, ein Schuss des Gegners ging daneben.

„Den hätte ich aber auch gehalten“, meinte Keeper Gase hinterher augenzwinkernd. Im zweiten Halbfinale setzte sich Wenau 5:4 gegen den GFC Düren 99 durch. Auch hier glänzte mit Wenaus Alex Lück ein Torhüter zwischen den Pfosten, der zwei Neunmeter entschärfte. Der GFC schrammet nur ganz knapp am Finale vorbei und zeigte eine gute fußballerische Leistung, nicht nur weil er Vorjahressieger Viktoria Arnoldsweiler aus dem Turnier warf.

Der Siegscheck über 500 Euro Scheck nahmen Seyit Celan und Ersan Kocyioit vom frischgebackenen Cupsieger Lich Steinstraß in Empfang. Außerdem überreichte Wolfgang Neyer, der 1. Vorsitzende des FC Germania Kirchberg, einen Pokal, den NRW-Sportministerin Ute Schäfer zum Jubiläums-Cup gestiftet hatte.

Für den Zweiten gab es 375 Euro und die Verliererteams der Halbfinals erhielten je 200 Euro. Als Überraschung zum Jubiläumsturnier spendierte die Sparkasse Düren 1000 Trainings-Leibchen an alle Fußballvereine des Kreises, die Jugendarbeit betreiben.

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