Jülich - Germanen setzen sich gegen müden TuS durch

Germanen setzen sich gegen müden TuS durch

Von: Kr
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Die vier besten Mannschaften des Turniers: vorne Sieger Germania Lich Steinstraß, dann (von links nach rechts) Jülich 10/97, Langerwehe und Niederau. Foto: Krol

Jülich. Ein Fußballfest mit allem, was dazu gehört, war der 23. Sparkassen-Hallencup. An den vier Spieltagen sorgten rund 1200 Zuschauer für begeisternde Stimmung in der Sporthalle an der Berliner Straße in Jülich. Das Turnier wurde mit einem würdigen Finale gekrönt, in dem sich Germania Lich-Steinstraß mit 4:2 gegen den TuS Langerwehe durchsetzte.

Die beiden Bezirksligisten gingen ungeschlagen in dieses Finale und zeigten von Beginn an schnelles Kombinationsspiel mit packenden Torraumszenen. Den Torreigen eröffnete Felix Keppel, der eine Unachtsamkeit des TuS zum 1:0 ausnutzte. Jetzt gewann das Spiel noch mehr Fahrt mit tollen Aktionen auf beiden Seiten. Mit einem satten Weitschuss überraschte wiederum Keppel den Gegner: Es stand 2:0 für Lich-Steinstraß. Die Vorentscheidung besorgte Visar Behrami mit einem Traumtor zum 3:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erzielte Yannik Stein den Anschlusstreffer zum 3:1.

Die Antwort der Blau-Weißen ließ nicht lange auf sich warten, und Björn Schneider stellte mit seinem Treffer den alten Abstand wieder her. In der Schlussphase ließen die Kräfte des TuS langsam nach, obwohl Christoph Jessusel noch zum 4:2 Endstand traf.

Die Germanen holten nach 2008 wieder den Cup und konnten sich bisher viermal in die Siegerliste eintragen. Nach dem Spiel freute sich Germanen Trainer Jasko Coralic mit den Worten: „Es war schön, diesem Spiel von draußen zuzuschauen. Es war eine tolle Leistung der Mannschaft, bei der die Taktik und Ordnung gestimmt haben.“

Sanjin Talic, der den TuS betreute, meinte: „Das Halbfinale hat uns viel Kraft gekostet, wir waren am Ende platt. Unterm Strich bin ich mit unserer Leistung zufrieden, die Mannschaft war um drei Klassen besser als am vergangenen Wochenende bei der Dürener Hallen-Stadtmeisterschaft.“

Als heiß gehandelter Favorit kam der SC Jülich 10/97 unter die letzten Vier. Der B-Ligist mit Bezirksligaqualität spielte eine gute Vorrunde und musste sich im Halbfinale dem späteren Cupsieger Lich-Steinstraß mit 3:0 beugen. Lange Zeit stand das Spiel auf Messers Schneide. Erst nach dem Seitenwechsel setzte sich der Bezirksligist aus dem Möhnewinkel durch. Ein weiterer Krimi war das Halbfinale zwischen dem Landesligisten FC Düren-Niederau und TuS Langerwehe. Das Spiel wogte lange hin und her und zeigte alles, was den Hallenfußball auszeichnete. Nach der regulären Spielzeit stand es 2:2.

Erst im Neunmeter-Schießen setzte sich der TuS mit 5:4 durch. Cup-Verteidiger Viktoria Arnoldsweiler gewann nur ein Spiel in der Runde der besten Zehn.

Der vierjährige Julian Schüller zog als „Glücksfee“ die Spielvereinigung Jackerath-Opherten als Ausrichter 24. Sparkassen-Hallencup, als Ersatz ist der SV Jülich 1912 benannt.

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