Gericht: Keine Untreue im Rathaus

Von: cl
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Düren. Freisprüche am Dürener Amtsgericht: Einem Mitarbeiter der Dürener Stadtverwaltung und dem Inhaber eines Handwerksbetriebs ist nach Auffassung des Gerichts weder Untreue noch Beihilfe zur Untreue vorzuwerfen.

Die Staatsanwaltschaft hatte Anklage gegen sie erhoben, weil sie angeblich Vergaberichtlinien umgangen hatten. Der städtische Mitarbeiter hatte nach Auffassung der Ankläger kommunale Aufträge so gestückelt, dass sie nicht mehr ausgeschrieben werden mussten, und sie dann bestimmten Betrieben „zugeschustert”, die eingeweiht gewesen sein sollen.

Vor zwei Jahren glaubte das städtische Rechnungsprüfungsamt auf Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe von Aufträgen gestoßen zu sein. Die Staatsanwaltschaft wurde eingeschaltet, der verdächtigte Mitarbeiter von der Stadt suspendiert. Jetzt sprach ihn das Gericht „wegen erwiesener Unschuld” genau so frei wie den beteiligten Handwerksbetrieb. Zu der Frage, ob er nach dem Freispruch wieder an seinen Arbeitsplatz zurückkehren kann, wollte sich Bürgermeister Paul Larue bisher nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft hat gegen die Freisprüche Berufung eingelegt.
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