Gerät Tedrive-Verkauf ins Stocken?

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Die Gespräche mit dem Investor Neapco sind ins Stocken geraten, weil von dort keine strukturellen Garantien abgegeben werden können.

Düren. Aus Sicht des Betriebsrates ist der für den 1. April avisierte Verkauf des insolventen Automobilzulieferers Tedrive an den US-Konzern Neapco nicht zu halten, weil die Amerikaner bislang keine Garantien für die Zukunft des Dürener Werkes geben wollen.

Die Arbeitnehmervertreter fordern, dass keine Produkte ohne ihre Zustimmung verlagert werden können. Dies will Neapco nicht zusagen, erklärt der Betriebsratsvorsitzende Peter Nießen, für den diese Forderung aber indiskutabel ist.

Das will der Betriebsrat Neapco in der nächsten Woche unmissverständlich deutlich machen: „Wir werden mit allen legalen Mitteln für diese Forderung kämpfen.” Und für jeden Arbeitsplatz, auch wenn Thomas Schulz, Sprecher des Insolvenzverwalters, derzeit keine Indizien für einen weiteren Abbau sieht.

Er berichtet von konstruktiven Verkaufsgesprächen, von einem Verhandlungsmarathon, und bleibt zuversichtlich, dass der Betriebsübergang „zum Quartalsende” vollzogen wird. Aus Firmenkreisen wurde derweil bekannt, dass die polnischen Kartellbehörden eine intensive Prüfung des Verkaufs des mit Düren verbundenen Werks in Praszka angekündigt haben.
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