„Gentleman of Soul“ sorgt für Vorfreude

Von: Gudrun Klinkhammer
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Nein, sie treten nicht selbst auf: Aber Rolf Delhougne, Heinrich Klocke, Harald Urban und SWD-Pressesprecher Jürgen Schulz (v.li.) freuen sich auf die 26. Dürener Jazztage und speziell auf den SWD Power‘n‘Jazz-Abend am Samstag, 4. Juni, auf dem Kaiserplatz in Düren. Foto: Gudrun Klinkhammer
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Ola Onabulé tritt am 4. Juni in Düren auf.

Düren. Ola Onabulé war 18 Jahre alt, als er an der Seite seines Vaters ein Live-Konzert von Sänger und Weltstar James Brown hörte.

Harald Urban, Mitarbeiter der Stadtwerke Düren (SWD) und Mitorganisator des SWD Power‘n‘Jazz-Abends, der am Samstag, 4. Juni, in Düren auf dem Kaiserplatz über die Bühne gehen wird, weiß zu berichten: „Nach diesem Konzert mit James Brown entwickelte Ola Onabulé einen unglaublichen Hunger auf Jazz und Soul.“

Zwar begann der damals junge Mann, der 1964 das Licht der Welt in London erblickte, ein Jurastudium. Nach einigen Jahren war er allerdings schon derart gut im Geschäft, dass er das Studium sausen ließ und ganz auf seine Gesangskarriere setzte.

Inzwischen ist der Künstler, der in seiner Art und seinem Gesang ein wenig an den großen Al Jarreau und auch an den Sänger Seal erinnert, selbst eine international bekannte Größe. Auf sämtlichen Festivals Europas ist er als gern gesehener Bühnengast anzutreffen, er arbeitete mit den Big Bands des WDR und auch des SWR und legte inzwischen acht Studienalben vor. Urban: „Zudem ist Ola Onabulé immer top gekleidet, auch im Hochsommer trägt er Anzug. Das hat ihm den Beinamen ,Gentleman of Soul‘ eingebracht.“

Bereits vor fünf Jahren trat der Star in Düren auf, allerdings regnete es an diesem Abend wie aus Kübeln. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf wesentlich besseres Wetter. Onabulé startet am SWD Power‘n‘Jazz-Abend, 4. Juni, ab 20 Uhr auf dem Kaiserplatz in Düren vor dem Rathaus. Als Vorband tritt Karo Fruhner mit ihrer Gruppe „Frau Karo“ ab 18 Uhr an gleicher Stelle vor das Publikum.

Plattform für junge Künstler

Wie in jedem Jahr soll während der Dürener Jazztage nicht nur internationalen Größen eine Plattform geboten werden, sondern auch einheimischen Nachwuchskünstlern. Soulsängerin Karo Fruhner, bekannt geworden unter anderem als Teilnehmerin von „The Voice of Germany“, wurde 1987 in Münster geboren. Sie studierte in Arnheim/Niederlande Pop- und Jazzgesang, heute lebt sie in Köln und unterrichtet als Dozentin an der Musikschule in Düren. Rolf Delhougne, Vorsitzender des Dürener Jazzclubs und damit Hauptinitiator der bekannten Dürener Jazztage, sagte während der Vorstellung des SWD-Jazz-Abends: „Wir freuen uns auf die 26. Dürener Jazztage, zum elften Mal treten die Stadtwerke als Mitveranstalter auf.“

SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke ergänzte: „Vorher waren wir aber schon als Sponsoren treue Weggefährten.“ Um die diversen hochkarätigen Veranstaltungen kostenlos anbieten zu können, springen Dürener Institutionen und Betriebe ein, die die einzelnen Veranstaltungen finanzieren. Delhougne: „Aus diesem Grund können wir uns als das größte Jazzfestival bei freiem Eintritt bezeichnen.“

Finanzielle Desaster wegen fehlender Besucher oder schlechtem Wetter sind ausgeschlossen. Ab 22 Uhr startet am Samstag, 4. Juni, die Kneipentour, die noch gesondert vorgestellt wird.

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