Gemeinde Langerwehe auf dem Weg in die Zeit nach 2020

Von: Tobias Röber
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Michael Maaß, Hilka Zierke, L
Michael Maaß, Hilka Zierke, Lothar Kurth und Georg Merzenich (von links) engagieren sich in der Zukunftswerkstatt Langerwehe. Foto: tob

Langerwehe. Manchmal sind es eben doch die kleinen Dinge, die Freude bereiten. In diesem Fall war es eine Einladung, die den Mitgliedern der Zukunftswerkstatt Langerwehe zuging. Es war eine Einladung zur Sitzung des Gemeinderates, verbunden mit der Bitte, die einzelnen Gruppen der Zukunftswerkstatt den Politikern doch einmal näher vorzustellen.

Etwas mehr als ein Jahr hat es gedauert, bis die Zukunftswerkstatt im Gemeinderat angekommen ist. Für die Bürger, die sich darin engagieren, ein wichtiger Schritt.

Informationsaustausch

„Der Informationsaustausch ist viel besser geworden”, sagt Georg Merzenich, einer der Sprecher der Werkstatt. Er betont gleichzeitig, „dass wir niemandem die Arbeit abnehmen wollen.” Das eine oder andere Ratsmitglied stand der Zukunftswerkstatt nicht von Beginn an mit offenen Armen gegenüber. „Anfangs war wohl die Angst da, dass wir zu einer Konkurrenzpartei werden, aber das wollen wir gar nicht. Es geht nur um um praktische Vorschläge und Ideen”, stellt Hilka Zierke klar. In einem Ratsentscheid wurden nun die Arbeit der Zukunftswerkstatt ausdrücklich begrüßt, und es gibt einen festen Ansprechpartner im Langerweher Rathaus.

Georg Merzenich betont ebenfalls, dass die Arbeit der Werkstatt fern der Parteipolitik stattfinde. „Wir arbeiten gemeinsam an Themen.”

Aber was machen die Bürger der Gemeinde in dieser Zukunftswerkstatt überhaupt? Drei Arbeitskreise haben sich gebildet: Soziales, Wirtschaft sowie Klima und Energie. Die Liste mit möglichen Themen ist lang. Da gibt es die energetische Sanierung von Gebäuden, das Schaffen eines Treffpunktes für Senioren und für Jugendliche, das Erarbeiten von Vorschlägen zur Steigerung der Einzelhandels-, Tourismus- und Lebensqualität unter sozialen und wirtschaftlichen Aspekten, die Neugestaltung der Homepage www.langerwehe.de und noch einige andere Themen.

Manchmal geht es auch um ganz banale Dinge wie das Versetzen eines Parkverbotsschildes. „Wir haben auch keinen Buchladen”, sagt Merzenich. Bei einer Umfrage unter Langerweher Bürgern ist unter anderem dieser „Mangel” herausgekommen. Auch der Wunsch nach einer eigenen Tafel wurde genannt. Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt wollen stets Ideen anregen und so weit es geht beratend zur Seite stehen.

Das alles steht immer unter dem Motto: Wie sieht die Gemeinde in der Zukunft aus, 2020, 2030 und noch später? Zukunftswerkstatt eben.

Die Zukunftswerkstatt selbst sieht sich immer noch in der Gründungsphase. „Gut ein Jahr ist jetzt rum, jetzt müssen wir die Strukturen optimieren”, erklärt Merzenich. Will heißen: Die einzelnen Arbeitskreise sollen noch intensiver zusammenarbeiten.

Weitere Mitstreiter

Die Mitglieder der Zukunftswerkstatt freuen sich jederzeit über weitere Mitstreiter. „Wir sind kein geschlossener Kreis. Jeder Interessierte ist willkommen - aus der gesamten Gemeinde Langerwehe”, betont Georg Merzenich.

Wer Interesse hat, kann sich per E-Mail (georg.merzenich@enjoy-sales.de) melden.
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