Gemeinde Hürtgenwald ehrt Roland Lenkeit

Von: sj
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Roland Lenkeit (Mitte, mit Ehefrau Conny) ist neuer Bürgerpreisträger der Gemeinde Hürtgenwald. Bürgermeister Axel Buch überreichte die Auszeichnung bei der letzten Gemeinderatssitzung des Jahres. Foto: sj

Kleinhau. „Roland Lenkeit ist ein Mensch, der etwas verändern möchte“. Mit diesen Worten zeichnete Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch am Dienstagabend vor Gemeinderat und vielen Gästen den neuen Bürgerpreisträger der Gemeinde Hürtgenwald aus.

Vom Naturschutz bis zur sozialen Verantwortung: „Alle Dinge, die unsere Gesellschaft ausmachen, hat Roland Lenkeit über Jahrzehnte hinweg jungen Menschen vermittelt“, lobte Axel Buch das große Engagement des Bürgerpreisträgers unter anderem bei den Pfadfindern.

„Seine Karriere hat er 1984 als Jungpfadfinderleiter im Stamm Vossenack der St.-Georg-Pfadfinder begonnen“, blickte Buch zurück. Von 1987 bis 2007 war der heute 59-Jährige Vorsitzender der Pfadfinder und übernahm als Vorsitzender des Bezirks Eifel von 1988 bis 1993 zudem überregional Verantwortung. „Er organisierte viele Bezirkslager und Leiterfortbildungen, von denen die jungen Leiter der Pfadfinder von heute profitieren“, fuhr Axel Buch fort.

In den Sommerlagern, die Lenkeit 20 Jahre lang organisierte, seien Grundsteine für Freundschaften und Kooperationen gelegt worden. Auch heute noch steht der Ehrenvorsitzende des Vossenacker Stamms den Pfadfindern mit Rat und Tat zur Seite, er engagiert sich stark in der Jugendarbeit, organisiert unter anderem Natur- und Waldkundetage, die Sternsingeraktion sowie die Altpapiersammlung.

Axel Buch stellte zudem das weitere ehrenamtliche Engagement des Bürgerpreisträgers in den Vordergrund seiner Laudatio. Von 1966 bis 2004 war Roland Lenkeit in der Freiwilligen Feuerwehr Vossenack aktiv, musste dieses Ehrenamt aus gesundheitlichen Gründen aber aufgeben. Seit Jahrzehnten organisiert der 59-Jährige das Martinsfeuer in Vossenack und kümmert sich seit dem Jahr 1980 um den Tannenbaum und den Grünschmuck zur Weihnachtszeit im Geschwister Louis-Haus.

„Es ist eine Ehre, dass im Gemeinderat über Pfadfinder gesprochen wird“, sagte ein sichtlich gerührter Preisträger in seiner Dankesrede. „Alleine habe ich das alles nicht geschafft. Und ich habe 30 Jahre dafür gebraucht“, ging er auf die Laudatio von Bürgermeister Axel Buch ein – und reichte den Dank weiter an seine Ehefrau Conny, seine Kinder, alle Wegbegleiter, Helfer und die Pfadfinder. Lenkeit: „Das ist eine starke Gemeinschaft.“ Eine Gemeinschaft, die ihm oft den Rücken freigehalten und gestärkt habe.

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