Düren - Gelingt den Powervolleys erneut die Sensation?

Gelingt den Powervolleys erneut die Sensation?

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Wollen dem haushohen Favorit VfB Friedrichshafen mit einer konzentrierter Leistung und mannschaftlicher Geschlossenheit erneut ein Bein stellen: die Spieler der Powervolleys aus Düren. Foto: jan

Düren. 2144 Zuschauer staunten Ende Oktober in der Friedrichshafener ZF Arena nicht schlecht: Der VfB wurde seiner Rolle als haushoher Favorit nicht gerecht und verlor sein erstes Heimspiel der Saison. Und das ausgerechnet gegen die SWD Powervolleys.

Dürens Erstliga-Volleyballer hatten in ihrer Geschichte noch nie am Bodensee gewinnen können. Nun zeigten sie auch im fünften Satz keine Nerven und siegten 3:2. „Wir haben zwei Sätze gut gespielt und zwei Sätze nicht so gut. Wenn du dann im fünften Abschnitt Pech hast, verlierst du halt“, sagte VfB-Coach Stelian Moculescu.

Am Mittwoch findet das Rückspiel statt. Um 20 Uhr wird die Partie in der Arena Kreis Düren angepfiffen. Die Rollenverteilung ist klar: Die „Häfler“ reisen als Favorit an, der Gastgeber befindet sich in der Situation eines Außenseiters. Die Aussichten auf einen Sieg scheinen geringer als Ende Oktober. „Der VfB hat damals schlecht gespielt“, sagte beispielsweise Dürens Mittelblocker Oskar Klingner. Sein Trainer Michael Mücke befand: „Wir hatten das Glück, dass wir am zweiten Spieltag auf das Team von Stelian Moculsecu getroffen sind.“

Spitzenteams wie der VfB bestehen zu einem großen Prozent aus Nationalspielern aller Herren Länder. Die kehren oft erst relativ kurz vor Saisonbeginn zu ihrem Verein zurück: „Und wenn sie ein internationales Großereignis wie WM oder EM absolviert haben, dann fällt es ihnen schon schwer sich auf die Liga umzustellen“, sagte Mücke.

Doch die Flinte ins Korn werfen wollen die Dürener nicht.

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