Düren - Gefragt ist das Wissen der Leser über die Historie Dürens

Gefragt ist das Wissen der Leser über die Historie Dürens

Von: Stephan Johnen
Letzte Aktualisierung:
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Spurensuche auf dem Foto: eine Serie, in der wie Sie, liebe Leser, um Antworten auf offene Fragen bitten.

Düren. Wann das Dürener Stadtmuseum eröffnet wird? Der Historiker möchte diese in die Zukunft gerichtete Frage nicht voreilig beantworten. „Im Herbst, womöglich im Spätherbst”, sagt Bernd Hahne, stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins und Vorsitzender der Dürener Geschichtswerkstatt.

„Nun, vielleicht im November”, wagt Hahne eine Prognose. Und Prognosen sind nunmal schwierig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. Doch seit der ersten offiziellen - und recht kurzen - Vorab-Öffnung der Räume an der Arnoldsweilerstraße hat sich eine Menge getan.

Die Macher des neuen Stadtmuseums sind eifrig damit beschäftigt, erste Sammlungen anzulegen. Dazu können sie alles gebrauchen, was irgendwie mit Dürener Stadtgeschichte zu tun hat: Dokumente, Briefe, Urkunden, Geräte, besondere Möbel oder ganze Hausteile, Bilder und Fotos.

Apropos Fotos: An dieser Stelle ist Ihre besondere Hilfe gefragt, liebe Leser.

Fotos und offene Fragen

Spurensuche heißt die neue Serie unserer Zeitung in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren. In regelmäßigen Abständen werden in dieser Zeitung Fotos veröffentlicht, die dem Museum zur Verfügung gestellt wurden - und zu denen es noch viele offene Fragen gibt. Offene Fragen, bei deren Beantwortung Sie, liebe Leser, eine Schlüsselrolle spielen, bei der Sie zu Stadt-Detektiven werden: Ihr Wissen ist gefragt, Ihre Beobachtungen zählen. Oder vielleicht haben Sie weitere Bilder und Dokumente, die dem Museum neue Erkenntnisse liefern. Ihre Geschichten, Erinnerungen und Berichte sollen helfen, ein Kapitel Stadtgeschichte zu schreiben.

Startschuss der Spurensuche ist ein Bild vom Dürener Wirteltorplatz. Aufnahmedatum: unbekannt. Wer kann etwas über den Zeitpunkt der Aufnahme sagen? Wer kennt die Geschäfte auf dem Bild und kann zu ihnen etwas berichten - ruhig auch aus persönlicher Erinnerung? Wer weiß, wann die „Scala-Eisrevue”, die auf der Plakatwand rechts im Bild angekündigt wurde, in Düren gastierte?

Alles, was Ihnen, liebe Leser, zu diesem Bild einfällt, wird von den ehrenamtlichen Machern des Dürener Stadtmuseums gerne gehört und gelesen. Eine Zusammenfassung Ihrer Geschichten wird später ebenfalls in dieser Zeitung veröffentlicht - und mit einem neuen Bild die nächste Spurensuche eröffnet.

Nicht für die Dürener, sondern mit ihnen - so lautet das inoffizielle Motto des Trägervereins. „Jede helfende Hand und jede Idee ist uns jederzeit herzlich willkommen”, wirbt Bernd Hahne über die Spurensuche hinaus um Unterstützung für das Stadtmuseum.

Geschenke und Leihgaben, berichtet Hahne, sind bereits eingegangen. Zudem seien die Aktiven des Vereins „ständig auf Achse”, um weitere angebotene Objekte zu besichtigen und so manches Stück vor dem Container zu retten. Einrichtungsgegenstände wie Tische, Stühle und Regale wurden „zusammengeköttet”, anderswo ausrangierte Computer wieder flott gemacht. „So ein Museum wird ja nie fertig”, sagt Bernd Hahne. In absehbarer Zukunft solle es aber dennoch eröffnet werden. Ehrenwort.

Der direkte Draht zum Trägerverein

Spurensuche heißt die neue Serie unserer Zeitung in Kooperation mit dem Stadtmuseum. Wenn Sie, liebe Leser, eine Spur auf dem Bild gefunden haben, und etwas darüber berichten wollen, können Sie dies dem Museum mitteilen. Die Postanschrift lautet Arnoldsweilerstraße 38, 52351 Düren.

Bernd Hahne vom Trägerverein des Museums ist telefonisch unter 02421/9488834 oder per E-Mail an bernd.hahne@schloemer.de zu erreichen.

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