Gefahrstoff löst Großeinsatz aus

Von: val
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Rund 50 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mussten gestern zum Dürener Krankenhaus ausrücken. Dort war vor der Pathologie ein potenziell gefährliches Stoffgemisch ausgetreten. Foto: Vallata

Düren. Großeinsatz am Dürener Krankenhaus: Nachdem Mittwochmittag chemische Abfallstoffe aus einem Aufbewahrungscontainer ausgetreten sind, musste die Freiwillige Feuerwehr mit ihrem Gefahrstoffzug ausrücken.

Der Vorfall ereignete sich vor der Pathologie, einem freistehenden Gebäude auf dem Gelände des Krankenhauses. 50 Einsatzkräfte aus Düren, Merzenich, Kreuzau und Stockheim waren rund drei Stunden lang im Einsatz.

Keine akute Gefahr

Lediglich der Fahrer eines Entsorgungsunternehmens war in Kontakt mit der Flüssigkeit - einer Desinfektionslösung - geraten, als beim Umpumpen ein Schlauch platzte. Der Mann wurde mit Verletzungen an den Augen ins Aachener Klinikum gebracht. Auch sein Pritschen-Lkw wurde kontaminiert.

Eine akute Gefahr habe aber für Patienten zu keinem Zeitpunkt bestanden, teilte Einsatzleiter Johannes Rothkranz auf Anfrage mit. „Wir sind sehr schnell zu dem Schluss gekommen, dass eine Evakuierung unverhältnismäßig gewesen wäre.” Messungen der Schadstoffkonzentration in der Luft hätten keine erhöhten Grenzwerte ergeben.

Bevor die Spezialeinheit der Feuerwehr mit Atem- und Körperschutz mit der Sicherung des Materials beginnen konnten, musste erst einmal ermittelt werden, um welchen Stoff es sich handelte. Daher wurde unter Mithilfe der Polizei ein Sicherheitsbereich abgesperrt. Die Einsatzkräfte streuten anschließend die verunreinigten Bereiche ab und sammelten das Material ein.

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