Gefälschte Rechnungen: Täter nutzen Angaben des Handelsregisters

Von: red/pol
Letzte Aktualisierung:

Düren/Jülich. Gefälschte Rechnungen werden derzeit im Namen des Handels- und Gewerberegisters ausgestellt und per Post verschickt. Kaufleute, Gewerbetreibende oder Unternehmen können oder müssen bei den Handelsregisterabteilungen registriert werden. Diese Informationen stehen im Internet. Und diese machen sich die Täter offenbar zunutze.

Denn an die im Register neu eingetragen Personen werden gefälschte schriftliche Zahlungsaufforderungen verschickt.

Die amtlich aussehenden Briefe sind mit einem Überweisungsträger versehen. Gefordert werden mehrere hundert Euro, die direkt auf ein Konto überwiesen werden sollen. Erst bei genauerer Betrachtung fällt offenbar auf, dass es sich dabei um eine Bankverbindung in Bulgarien handelt. Entsprechend viele Betroffene waren der Zahlungsaufforderung nachgekommen. Bemerkt wurde der Betrug erst, als die tatsächliche Rechnung des Handelsregisters des Amtsgerichts eintraf.

Mitarbeiter des Amtsgerichts Düren haben das kriminelle Vorgehen der unbekannten Täter zur Anzeige gebracht.

Das Betrugsverfahren ist auch in anderen Kommunen in NRW bereits angewandt worden. Die Polizei rät dazu, die Zahlungsaufforderungen auf ihre Echtheit zu prüfen und im Zweifelsfall beim zuständigen Amtsgericht nachzufragen.

Die Polizei empfiehlt Geschädigten, die eine gefälschte Rechnung bereits beglichen haben, eine Strafanzeige zu erstatten.

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