Gedenken an die Zerstörung Dürens vor 72 Jahren

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Gedenken an die Zerstörung Dürens vor 72 Jahren: Bürgermeister Paul Larue auf dem Rathausvorplatz. Foto: ja

Düren. Mit einem eindringlichen Appell für ein friedliches Miteinander verband Bürgermeister Paul Larue (CDU) am Mittwoch auch vor dem Hintergrund der jüngsten Ereignisse in Stadt und Kreis Düren das Gedenken an den 72. Jahrestag der nahezu vollständigen Zerstörung Dürens am 16. November 1944.

Um 15.20 Uhr läuteten die Glocken der Innenstadtkirchen, um den Luftangriff der Alliierten im Zweiten Weltkrieg ins Gedächtnis zu rufen, der Tausenden das Leben kostete. Larue erinnerte aber auch an die Schreckensherrschaft des NS-Regimes, das die Würde des Menschen mit Füßen getreten habe.

Vor rund 150 Dürenern und Vertretern der Bundeswehr auf dem Rathausvorplatz warnte der Bürgermeister vor dem wieder aufkommenden Rechtspopulismus in einer Welt, in der Terror, Zerstörung und Bombenangriffe immer noch allgegenwärtig sind.

„Für die Städte Düren, Jülich und Heinsberg stehen heute Mossul und Aleppo“, betonte Larue. „Deshalb sollten gerade wir Dürener Verständnis für Menschen haben, die die Flucht ergreifen, um anderswo Schutz zu suchen.“

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