Düren - „GaW Summer Jazz“: Höchst kreatives musikalisches Feuerwerk

„GaW Summer Jazz“: Höchst kreatives musikalisches Feuerwerk

Von: Bruno Elberfeld
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Der Höhepunkt des GaW Summer Jazz: die Bigband des GaW unter der Leitung von Christian Welters mit Ohrwürmern und modernen Beiträgen. Foto: Bruno Elberfeld

Düren. Zum Tag des Auftritts beim „GaW Summer Jazz“ gab es zum ersten Mal seit acht Jahren keine Unwetterwarnung. Die Musiker von fünf Ensembles und die Gäste auf dem Schulhof des Gymnasiums am Wirteltor freute es ungemein.

Ungeschoren und trocken konnte man sich etwa fünf Stunden an den Klängen der Blechinstrumente, der Gitarren, des Schlagzeugs, des Pianos und der vielen Gesangsstimmen erfreuen.

Diesem Gewimmel an musikalischer Kreativität und Einfallsreichtum stand im Übrigen nur ein Mann vor: Christian Welters, wie er leibt und lebt, bei diesem Konzert in seinem Bewegungsablauf etwas gehandicapt. Eines seiner Knie muss in den nächsten Tagen unters Messer.

Breites Spektrum

Im Verlauf der Darbietungen erhielten die Zuhörer einen guten Eindruck vom Musikunterricht der Schule, denn viele Schülerinnen und Schüler nahezu aller Jahrgangsstufen standen auf der Bühne unter den Schatten spendenden Bäumen und zeigten ihr Können. Noch nicht lange musiziert die Bläserband des fünften Jahrgangs zusammen. Mit großem Ernst und großem Engagement bewältigten sie ihre vier Stücke von „La Bamba“ bis „Eagle Summit March“.

Sie wurden abgelöst von der Bläserband des 6. Jahrgangs, die schon ein Jahr länger zusammen spielt. Welters und seine Schutzbefohlenen reagierten beim „Queen-Medley“ – ein für diese Altersgruppe technisch schwieriges Unterfangen- mutig. Die einzelnen Instrumente liefen auseinander, Melodie und Rhythmus gingen eigene Wege. Der Neustart gelang, das Ende wurde ohne weitere Blessuren erreicht.

Eine Erstaufführung

Die Junior Bigbands I und II ließen schon hier und da den berühmten Bigband-Sound durchschimmern. Mit „Mr. Cool“, „Lions sleep tonight“ setzte Bigband I Akzente. „The Groover“ war eine Uraufführung, denn das Stück war von einem Schüler, von Robin Ott, arrangiert worden. Bei dem Titel „Oye Como Va“ sang der Chor der 5. Klassen die Liedpassagen. Geleitet wird der Chor von Axel Müller-Riedel. Mit „Wake me up before you go-go“ und „DeFunk Motel” brachte die Junior-Bigband II Stimmung ins Publikum. Sängerin Ellen, eine von vielen Solistinnen, ließ bei „Troublemaker“ eine für ihr junges Alter starke Stimme ertönen.

Der Höhepunkt des Konzerts war – wie sollte es anders sein – der GaW-Bigband vorbehalten. Insgesamt 16 Stücke präsentierten die jungen Leute, hier und da gesanglich unterstützt von Dietmar Schorn, einem Schülervater, der seit vielen Jahren dem Ensemble verbunden ist. Non-Stop agierten die Musiker auf der Bühne. Leise und laute, langsame und schnelle, meditative und schrille Musik, kein Problem für die „Senioren“.

Auch selbst Arrangiertes

Bei den Stücken ohne Gesang („Sussidio“, „Narnia“, „Wave“, „Rubia“ und „The Chicken“) kam der Bigband-Sound voll zum Tragen. Überraschend für ein Bigband-Konzert waren die vielen Gesangsbeiträge von den schon erwähnten Dietmar Schorn und Ellen, sowie von Cara, Diana und Natalie.

Einige Beiträge waren sogar von Schülern des GaW für das Konzert arrangiert, eine für das Alter nicht alltägliche Leistung.

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