Düren - Gasalarm in Düren: Mehrere Verletzte

Gasalarm in Düren: Mehrere Verletzte

Von: smb
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Großes Aufgebot: Mehrere Rettungswagen und Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr standen am Mittwoch vor der Ausbildungseinrichtung. Foto: Sarah-Maria Berners

Düren. Wegen der Alarmierung „unklarer Gasgeruch“ ist die Dürener Feuerwehr am Mittwochmorgen mit einem Großaufgebot zur Straße An der Garnbleiche ausgerückt. Dort befindet sich eine Ausbildungsstätte einer Sozialeinrichtung.

Ein Leck in einer Gasleitung schloss die Feuerwehr nach kurzer Zeit aus, konnte aber keine andere Ursache ausmachen.

Nach Informationen unserer Zeitung hatten Mitarbeiter und Auszubildende schon am Morgen einen beißenden Geruch festgestellt und das Gebäude daraufhin gelüftet. Das Problem schien zunächst behoben, bis mehrere Personen begannen, über Reizungen der Augen und Atemwege sowie über Übelkeit zu klagen. Das Gebäude wurde geräumt. Elf Personen zwischen 14 und 33 Jahren wurden vom Rettungsdienst betreut und anschließend in Krankenhäuser gebracht.

Im Laufe der Untersuchungen wurden weitere Messgeräte angefordert. Unklar war noch bis zum Abend, was den beißenden Geruch und die gesundheitlichen Beschwerden verursacht hat. Als die Suche nach der Ursache kaum mehr aussichtsreich schien, waren es dann doch die Nasen der Wehrleute, die den Grund für den Großeinsatz entdeckten. Nach Angaben der Feuerwehr hat mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Defekt an einer Elektronikkomponente im Serverschrank die stark riechenden Ausdünstungen verursacht. Über Nacht wurde das Gebäude intensiv gelüftet.            

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