Düren - Ganz NRW ist vertreten: Landestheater präsentieren sich in Düren

Ganz NRW ist vertreten: Landestheater präsentieren sich in Düren

Von: Gudrun Klinkhammer
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Die Intendanten und Verwaltungsdirektoren der vier Landestheater NRW freuten sich auf die Präsentation ebenso wie die Vertreter der Stadt Düren. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Den ganzen Tag über herrschte am Mittwoch im Theater Düren im Haus der Stadt reger Betrieb. Rund 100 Personen informierten sich an verschiedenen Ständen, die im Foyer aufgebaut waren. Darüber hinaus gab es Theateraufführungen auf der Bühne im großen Saal.

Der Grund des Zusammenkommens war die Spielpräsentation der Werke für die Saison 2015/2016 der Landestheater des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW), die zum ersten Mal in Düren stattfand.

Die vier Landestheater NRW sind angesiedelt in Castrop-Rauxel, Detmold, Dinslaken und Neuss. Vor mehr als zwei Jahrzehnten haben sich diese Bühnen zusammengeschlossen und unterhalten seither ein gemeinsames Büro in Neuss, dem Manuela Schürmann vorsteht. Einmal im Jahr präsentieren die Institutionen ihr neues Programm, in den vergangenen Jahren waren Austragungsorte Iserlohn und Siegen.

Bespieltheater wie etwa das Theater Düren eines ist haben bereits während der Präsentation die Möglichkeit, die Produktionen zu buchen. Geplant sind für die kommende Spielzeit 117 Inszenierungen, darunter 64 Premieren, aus den Bereichen Musiktheater, Schauspiel, Musical, Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater.

„Unverzichtbarer Bestandteil“

Dürens Bürgermeister Paul Larue begrüßte die Anwesenden und ging in seiner Ansprache auf die Historie von Düren, speziell auf die Geschichte des im Krieg zerstörten Theatergebäudes ein. Klaus Hebborn, Beigeordneter und Leiter des Dezernats Bildung, Kultur, Sport und Gleichberechtigung beim Deutschen Städtetag, bezeichnete die Landestheater, zusammen mit den weit über 50 Stadt- und Bespieltheatern im Land, als unverzichtbaren Bestandteil der kommunalen kulturellen Infrastruktur. Diese Einrichtungen würden auf beispielhafte Weise dafür sorgen, dass auch außerhalb der Ballungszentren ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Kultur- und Bildungsangebot wohnortnah angeboten werden könne.

Kay Metzger, Intendant des Landestheaters Detmold, stand, wie die anderen Intendanten und Verwaltungsdirektoren der Landestheater ebenfalls, in Düren für Fragen zur Verfügung. In der vergangenen Spielzeit war sein Ensemble mit „Anatevka“ im Theater Düren zu Gast. Metzger: „Wir sind das einzige Theater im Verbund, das Musiktheater und Ballett im Angebot hat.“

Jedes Landestheater hatte im Laufe des Tages eine viertel Stunde Zeit, um auf der Bühne Imagewerbung zu machen und die Qualität und den Geist unter Beweis zu stellen und an das Publikum zu präsentieren. Ebenfalls fanden über den Präsentationstag hinweg bereits Kundenbesprechungen und Buchungsverhandlungen statt.

Monika Rothmeier-Szudy, Leiterin des Theater Dürens, und Dieter Powitz, Leiter des städtischen Kulturbetriebs in Düren, schauten sich die Angebote intensiv an. Rothmeier-Szudy freute sich: „Endlich hat es mal funktioniert, dass die Präsentation in Düren stattfinden kann.“ Zu den Planungen und Buchungen sagt sie: „Tatsächlich müssen wir jetzt bereits schauen, was wir anbieten werden.“

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