Gala zum 50. Geburtstag der Lebenshilfe

Von: kin
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Freuen sich über 50 Jahre Lebenshilfe in Düren: Landesvorsitzender Wolfgang Schäfer, die Dürener Vorsitzende Inge Hehemeyer und Bundesvorsitzende Ulla Schmidt (von links). Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Die Eltern haben vor 50 Jahren mit nichts angefangen, und heute gibt es bei der Lebenshilfe in Düren ein so breites und umfangreiches Angebot.“ Ulla Schmidt, ehemalige Bundesgesundheitsministerin und amtierende Bundesvorsitzender der Lebenshilfe war eine der Gratulanten, die zur bunten und abwechslungsreichen „Lebenshilfe-Gala“ ins Haus der Stadt gekommen war.

Die Verantwortlichen um die Dürener Lebenshilfe-Vorsitzende Inge Hehemeyer und Geschäftsführer Wolfgang Prümm hatten ein Programm auf die Beine gestellt, dass vor allen Dingen den Menschen gefallen sollte, für die die Lebenshilfe da sein will: Kinder und Erwachsene mit einer geistigen Behinderung. Und so gab es bei der Gala nicht nur ein leckeres Buffet, sondern auch jede Menge Musik. Mit dabei war das Duo „True Colours“, die Gruppe „Nordstadt-Mösche“ unter der Leitung von Petra Oepen und die Musiker des „Vereins zur musikalischen Förderung geistig behinderter Menschen.“ Durch den Abend führte Professor Herbert Schmidt.

Inge Hehemeyer dankte in ihrer Ansprache allen Mitarbeitern der Lebenshilfe und vor allen Dingen auch den vielen ehrenamtlichen Helfern, die sich für die behinderten Menschen einsetzen würde. „Als Mutter eines schwerbehinderten Sohnes“, so die Dürener Lebenshilfe-Vorsitzende, „möchte ich mich auch noch einmal ganz persönlich bei allen bedanken.“

In den Gründungszeiten der Lebenshilfe, so Ulla Schmidt, sei es Eltern und engagierten Freunden und Förderern ein Anliegen gewesen, um gesellschaftliche Anerkennung von Menschen mit geistiger Behinderung zu ringen. Heute gehe es um gesellschaftliche Inklusion, also um die Frage, wie ein Gemeinwesen beschaffen sein muss, damit Menschen mit Behinderung wie selbstverständliche am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. „Das ist für die Lebenshilfe, aber auch für die gesamte Gesellschaft eine große Herausforderung.“

Der Lebenshilfe, so die Bundesvorsitzende weiter, sei es schon immer ein großes Anliegen gewesen, auch behinderte Menschen, in die Arbeit des Vereins zu integrieren. „In unserem Lebenshilfe-Beirat und auch in den Werkstatträten arbeiten Menschen mit Behinderung aktiv mit. Deren Interessen fließen gleichberechtigt in die Arbeit der Lebenshilfe mit ein.“

Zu den Gratulanten gehörte auch Bürgermeister Paul Larue. „Es ist immer eine große Freude und auch eine Bereicherung“, so Larue, „bei der Lebenshilfe zu Gast zu sein. Es war mir deswegen auch ein großes Anliegen, heute mit Ihnen allen gemeinsam diesen schönen Geburtstag zu feiern.

Die Kreisvereinigung Düren der Lebenshilfe betreut derzeit übrigens rund 900 Menschen mit einer Behinderung. Der Verein hat um die 500 Mitglieder. Die Menschen werden von der Geburt bis an ihr Lebensende betreut. Es gibt eine Frühdörderstelle, Kindertagesstätten, Wohnheime und betreutes Wohnen, ambulante Dienste, eine Weiterbildungseinrichtung und eine Freizeitbegleitung. Derzeit arbeiten bei der Lebenshilfe im Kreis Düren 270 Männer und Frauen in 14 Einrichtungen.

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