Düren - Fußballprofi Yannick Gerhardt zu Besuch beim SC Kreuzau

Fußballprofi Yannick Gerhardt zu Besuch beim SC Kreuzau

Von: Sandra Kinkel
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Autogrammstunde mit zwei Fußballprofis: Yannick und Anna Gerhardt waren gestern zu Besuch bei ihrem alten Verein, dem Kreuzauer SC. Foto: Sandra Kinkel

Düren. „Man darf nie vergessen, wo man herkommt. Und ich habe eben hier beim SC Kreuzau 05 meine Anfänge gehabt.“ Yannick Gerhardt, Fußball-Bundesliga-Profi beim VfL Wolfsburg, hat von 2013 bis 2016 in Kreuzau Fußball gespielt, bevor er zunächst zum 1. FC Köln gewechselt ist.

Am Freitag war der 22-Jährige mit seiner Schwester Anna (18), die für den FC Bayern München in der 1. Frauen-Bundesliga spielt, zu Besuch bei seinem alten Club.

„Bis vor zwei Jahren“, erzählt John Dück, Trainer der F-Jugend beim SC Kreuzau, „hatte unser Verein keine Jugendabteilung. Heute spielen um die 45 Kinder und Jugendliche beim SC Kreuzau.“ Als Yannick Gerhardt, der zuletzt gegen Italien sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben hat, gehört hat, dass sein ehemaliger Club wieder mehr in Sachen Kinder- und Jugendarbeit tun will, war er sofort bereit, eine Patenschaft für den SC Kreuzau zu übernehmen.

„Ich hatte in der Jugend in Kreuzau eine sehr schöne Zeit. Sport und Gemeinschaft in einem Verein sind wichtig für Kinder. Vielleicht gelingt es mir mit Hilfe der Patenschaft, Jungen und Mädchen zu motivieren, in Kreuzau Fußball zu spielen.“

Für Nils van de Berg, zweiter Geschäftsführer und Jugendvorstand beim SC Kreuzau, ist die Zusammenarbeit mit Yannick Gerhardt schon jetzt ein Erfolg. „Diese Patenschaft existiert nicht nur auf dem Papier. Yannick Gerhardt nimmt sich wirklich Zeit für uns. Wir stehen in regelmäßigem Kontakt, und er will genau wissen, was bei seinem alten Verein los ist.“

Natürlich sei die Zusammenarbeit aufgrund der Entfernung zu Wolfsburg schwieriger als zu Gerhardts Zeiten beim 1. FC Köln. „In den Trainingspausen“, so van de Berg, „ist er aber immer bereit, uns zu unterstützen und zu besuchen. Das freut uns natürlich sehr.“

Daniel Bleja, Trainer der F-Jugend, hat früher zusammen mit Yannick Gerhardt in Kreuzau gespielt und in der gleichen Straße gewohnt wie der Profi. „Yannick war immer der Kapitän bei uns, und er war einfach immer der beste Spieler. Für uns war schon damals klar, dass aus ihm einmal ein super Fußballer werden würde.“ Trotz aller Erfolge, ergänzt Bleja, sei Yannick Gerhard „aber absolut auf dem Boden geblieben. Er ist einfach nur nett und sympathisch. Man kann sich richtig gut mit ihm unterhalten.“

Davon konnten sich am Freitag auch die vielen Nachwuchs-Kicker überzeugen, die alle ein Autogramm und ein Foto von und Yannick Gerhardt und seiner Schwester Anna haben wollten – und natürlich auch bekommen haben. „Ich finde den einfach super“, sagte der achtjährige Cedric Reiche, der in der F-Jugend des Kreuzauer SC spielt. „Der macht Tore und ist jetzt sogar in der Nationalmannschaft. Ich möchte auch so ein Fußball-Profi werden wie Yannick Gerhardt.“

Schon im Februar wird Gerhardt übrigens viele Fußball-Fans vom Kreuzauer SC wiedersehen. Nils van de Berg: „Wir fahren mit einer großen Gruppe zum Rückrundenspiel des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Köln ins Rhein-Energiestadion.

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