Kreis Düren - Fusion der Volkshochschulen ist auf dem Weg

Fusion der Volkshochschulen ist auf dem Weg

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Kreis Düren. Die Idee steht schon seit Jahren im Raum. Jetzt wollen Stadt und Kreis Düren bei der Zusammenlegung kommunaler Aufgaben Ernst machen.

Helmut Göddertz, Sprecher der Stadt, bestätigte am Donnerstag, dass die Grundsatzentscheidung, die Kreisvolkshochschule und die städtische Volkshochschule zu fusionieren, gefallen sei. Allerdings müsse sie jetzt noch von Stadtrat und Kreistag politisch abgesegnet werden. Ab Januar will man dann an den Umsetzungsplänen arbeiten. Göddertz: „Die Zusammenlegung soll so schnell wie möglich erfolgen.”

Noch keine konkreten Pläne

Konkrete Pläne, wie die Umsetzung funktionieren soll, gibt es aber noch nicht, wie Dürens VHS-Leiter Horst Bertram mitteilt. „Wir arbeiten seit langem gut zusammen. Berührungsängste gibt es nicht”, betont Bertram. Der städtische VHS-Leiter verspricht sich von der Fusion, dass man gemeinsam die Ressourcen bündeln und dann als größere Volkshochschule zum Beispiel auch für jeden Bereich einen Fachmann anbieten könne. Und: „Bei einer gemeinsamen Präsentation machen wir uns künftig keine Konkurrenz im Stadtgebiet mehr.”

Wo die fusionierte VHS künftig angesiedelt sein wird, ist noch nicht entschieden. Wahrscheinlich ist aber, dass die Mitarbeiter des Kreises in den Räumen an der Violengasse mit untergebracht werden.

Die Fusion bei der VHS soll aber nur der erste Schritt bei einer verstärkten Kooperation zwischen Stadt und Kreis sein. Die Zusammenlegung der Ausländerbehörde könnte der nächste Schritt sein. Göddertz: „Die Gespräche laufen noch, befinden sich aber auf einem guten Weg.” Ad acta gelegt hat man hingegen eine Kooperation bei den Bauhöfen. Vorerst nicht weiter verfolgen will man auch Überlegungen, ob Kooperationen im Bereich des Bauordnungswesens, bei den Jugendämtern und der Adoptionsvermittlung möglich sind.

Dafür gibt es aber ganz praktische neue Partnerschaften: So wird die Dürener Gebäudereinigungsgesellschaft (DGG), ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Stadt, künftig auch die Reinigung aller kreiseigenen Gebäude übernehmen.
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