Für Männer der größte Stammtisch der Voreifel

Von: kel
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Tanz und Artistik in Perfektion: Das boten die Cheerleader des 1. FC Köln. Foto: Axel Keldenich

Vettweiß. Ein rappelvolles Festzelt, 1700 Besucher, ein Programm gespickt mit den Spitzenkräften des rheinischen Karnevals. Die Hölle? Nein, falsch, diesmal waren die Herren an der Reihe und dann heißt das Ganze: „der größte Männerstammtisch in der Voreifel“. Der Titel ist nicht ganz so griffig, aber auch durchaus zutreffend. Verblüffend viele der Herren kamen übrigens im „falschen“ Outfit: Die Zahl der Frauenkostüme war auffallend hoch.

Präsident Udo Kreitz, der dem Elferrat zum elften Mal vorsaß, stand deshalb kurz nach der Eröffnung erst einmal selbst im Mittelpunkt. Für dieses närrische Jubiläum gab es Glückwünsche und einen Präsentkorb.

Von diesem Zeitpunkt an ging es dann Schlag auf Schlag in einer ausgewogenen Mischung aus Vorträgen, Darbietungen und Musik, für die unter anderen die „Christoph Peetz Combo“ sorgte. Den Auftakt machte Martin Schops, der seine Rede wie gewohnt mit eigenen Erlebnissen aus seinem Beruf als Lehrer würzte. Klaus und Willi boten die im Karneval immer beliebtere Kombination aus Bauchredner mit Puppe.

Mit dem Auftritt der Band „Kasalla“ schlug das Stimmungsbarometer dann zum ersten Mal auf den Höhepunkt aus. Die fünf jungen Musiker um Frontmann Basti Campmann und Flo Peil, der voreifler Wurzeln hat, sorgten dafür, dass keiner im Zelt mehr auf dem Stuhl saß. Was die Band für die Ohren bot, präsentierten anschließend die Cheerleader des 1. FC Köln für die Augen.

Zu einem Potpourri bekannter kölscher Schlager boten die jungen Damen Tanzkunst und Artistik vom Feinsten, bevor es mit den Bands „Paveier“ und „Brings“ wieder in die Bundesliga der karnevalistischen Musik ging. Beste Stimmung herrschte auch bei den „Funky Marys“ und den „Räubern“. Den Schlusspunkt setzte die „Fauth Dance Company“, ehe der Marathon nach über fünf Stunden abgewunken wurde. Für die Organisatoren um den 2. Vorsitzenden der KG, Marcus Maubach, eine willkommene Zeit zum Luftholen, denn sie haben noch vier Ausgaben der „Hölle“ vor der Brust.

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