Kreuzau - Für Frank I. lässt sich sogar die Sonne blicken

Für Frank I. lässt sich sogar die Sonne blicken

Von: unseren Mitarbeitern B. Schrieben und G. Schildert
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Angesichts des Wetters strömten die Narren etwas später als sonst, aber reichlich in die Dorfmitte. Auf der Hauptstraße (im Bild) kommentierten Manni Schall und Heinz Schäfer das Geschehen. Foto: E. Legant
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Schau an, aus Uromas Vorhängen lässt sich noch ein passables Kostüm schneidern. Scherz beiseite: Die Blumenpracht kleidet! Foto: G. Wachsen
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Einmal Prinz zu sein: Frank I. hat sich diesen Wunsch erfüllt – und mit seinen Adjutanten den Rosenmontagszug genossen. Foto: G. Krönt
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Kraftakt oder Kinderspiel? Der Betrachter fragt sich, wer von diesen beiden Jecken der eigentliche Pantomime ist. Foto: G. Wichtheber
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Ihr habt Euch doch hoffentlich nicht erkältet? Die Jugend der KG „Ahle Schlupp“ mischte kräftig mit. Foto: K. Min Rot
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Der Prinzen-Fanclub ist am Montag sicherlich gewachsen. Foto: A. Laaf
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Kommt d‘r Zoch? Nochmal schnell die Auskunft googlen. Foto: D. Be
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Dieser Jeck hatte garantiert alles im Blick. Foto: Ü. Berraschung
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Gratis Umarmungen gab es von diesem Tierchen. Foto: R. Griffen

Kreuzau. Strahlender Sonnenschein! Hand aufs Herz: Kreuzaus Narrenherrscher Frank I. (Dreßen) hat sich – wie viele Karnevalisten in der Region – dieses Wetter zwar zum krönenden Abschluss seiner Regentschaft gewünscht, doch dass er am Nachmittag mit der Sonne um die Wette strahlen konnte, hat er am Morgen nicht gedacht.

Tausende Menschen strömten Rosenmontag in den Ort, um den Zug zu bewundern und mit der Kreuzauer Tollität zu feiern. Zum Glück hatten die Adjutanten des Prinzen Sonnenbrillen dabei. Die Regenschirme blieben ungenutzt.

Seit Sonntagabend hatte Peter Kaptain, Präsident der KG „Ahle Schlupp“, das Wetterradar fest im Blick. Es kommt nicht oft vor, dass Karnevalisten die Bundeswehr anrufen, doch die „Schluppe“ griffen zum Telefonhörer, um sich vom Fliegerhorst Nörvenich die aktuellen Prognosen durchgeben zu lassen.

„Wir haben die Entscheidung, dass der Rosenmontagszug stattfindet, am Mittag getroffen. Im Vorfeld hatten wir schon mit allen Teilnehmern besprochen, wie die Wagen möglichst wetter- und sturmfest gemacht werden können“, sagte Kaptain. Dass der ein oder andere Windstoß schon einmal Konfetti, Kamelle und Chipstüten wieder zurückpustete, nahmen die Jecken mit Humor. Hauptsache es hieß pünktlich um 13.30 Uhr: D‘r Zoch kütt.

Etwa 1000 kostümierte und uniformierte Teilnehmer haben sich auf den 4,6 Kilometer langen Weg durch den Ort gemacht. Nachdem sich die Regenwolken verzogen hatten, kamen die vielen fantasievollen Kostüme im Sonnenschein wunderbar zur Geltung. Es gab viel Licht am Rosenmontag, beispielsweise die herrliche Prinzentruppe, die sich als Clowns verkleidet hatte, oder farbenprächtige tanzende Blumen und eine große Varieté-Truppe, zu der auch eine menschliche Kanonenkugel zählte.

Weniger schön, wenn auch weniger zu sehen als im Vorjahr, waren in den Händen gehaltene Glasgebinde mit Hopfenkaltschale, die nicht immer mit den Kostümen harmonieren wollten. Echte Hingucker hingegen waren die vielen Gruppen, die den Beruf ihres Prinzen thematisch aufgegriffen hatten. So viele Maler, Lackierer und Anstreicher, die alle eigene Farbtupfer setzten, waren wohl noch nie in Kreuzau unterwegs. Selbst Rosenmontag nicht.

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