Für Feinschmecker: Koch Dirk Ostlender übernimmt Burgrestaurant

Von: Beate Weiler-Pranter
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In Eigeninitiative renovierten
In Eigeninitiative renovierten Jenny und Dirk Ostlender ihr neues Restaurant hoch über den Dächern der Stadt. Foto: bwp

Heimbach. Feinschmecker in der Region lassen sich den Namen Dirk Ostlender schon seit langem auf der Zunge zergehen. Nachdem der Sternekoch zunächst im Restaurant „Haus Kaussen” auf dem Langerweher Gut Schönthal Leckereien servierte, prägte er fünf Jahre lang den Stil im „Landhaus Welk” in Kreuzau.

Anfang Mai startet der passionierte Koch ein neues Projekt: Mit seiner Frau Jenny übernimmt er das seit Monaten leer stehende Restaurant auf der Heimbacher Burg Hengebach.

Was die Beiden besonders freut: Zum ersten Mal konnten sie den Namen ihres Restaurants selbst bestimmen. In Anlehnung an die benachbarte Kunstakademie hat sich das Ehepaar für das Wortspiel „Burgrestaurant kochKUNST” entschieden - schließlich sei auch Kochen ein kreativer Schaffensprozess. Dass er sein Metier versteht, hat der mehrfach ausgezeichnete Koch in angesagten Hotels und Restaurants europaweit unter Beweis gestellt. Unter anderem auf Sylt und auf dem Luxusliner „MS Deutschland”.

Ginge es nach Dirk Ostlender, könnte der Tag momentan 36 Stunden haben. Während der Betrieb im „Landhaus Welk” weiterlief, renovierten die Ostlenders zwei Monate mit Hochdruck in jeder freien Minute ihr neues Lokal hoch über den Dächern der Stadt. „Wir haben besonders in den Osterferien hier vollen Einsatz gefahren”, betont der Küchenchef, der seit sechs Jahren zudem als Fachlehrer den gastronomischen Nachwuchs am Simmerather Berufskolleg schult.

Mit der Eröffnung des „kochKunst” muss er diesen Job allerdings an den Nagel hängen. Ostlenders Konzept sieht vor, dass an fünf Tagen in der Woche ab 12 Uhr Ausflügler und Burgtouristen verköstigt werden. Nachmittags gibt es Kaffee, Waffeln und Kuchen. Am Abend - ab 1 Uhr - verwandelt sich das „kochKUNST” dann zur Gourmet-Gastronomie.

Mittlerweile haben die Pächter ihr neues Restaurant eigenhändig auf Vordermann gebracht: Die Wände im Gastraum sind zartgelb gestrichen, der Küchentrakt blitzblank geschrubbt und die gastronomischen Geräte überholt oder - wenn nötig - zur Reparatur gebracht. Nun fiebern die zwei der Neueröffnung entgegen.

Im Herbst planen die Gastronomen eine weitere Eröffnung über den Dächern der Stadt. Das kleine Häuschen im Innenhof der Burg wird momentan in eine Vinothek und Tapasbar umgebaut.
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