Für eine Bus-Haltestelle gehen Anlieger auf die Straße

Von: sps
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Düren. Eine Bus-Haltestelle ist ihre Forderung. Um dieser Forderung Nachdruck zu verleihen, gingen rund 250 Frauen und Männer auf die Straße, sammelten 1500 Unterschriften. Diese übergaben sie nun Landrat Wolfgang Spelthahn. Die Initiatoren der Aktion arbeiten oder lernen auf dem Gelände der früheren Glashütte Peill & Putzler.

Im GHT-Park auf dem Glashüttengelände haben sich mehrere Bildungsträger eingerichtet, dazu eine Behindertwerkstatt und Firmen. Sie und auch die Anlieger des Neubaugebietes nördlich der Glashüttenstraße wollen wieder eine Bushaltestelle. Genau dort, wo sie in Glanzzeiten der Glashütte war: am Eingangstor.

Bisher benutzen rund hundert der Beschäftigten bereits den Bus. Sie haben aber entweder von der Karlstraße oder von der Tivolistraße aus über die unbefestigte verlängerte Rurstraße einen weiten Weg zu ihrem Arbeitsplatz.

Bereits seit 2007 nimmt sich die Projektgruppe Verkehr der Sozialen Stadtentwicklung des Anliegens an. Peter Harren, Leiter der Begleitenden Dienste der Rurtalwerkstätten, trug den Wunsch den Politikern vor und leitete Unterschriften an Bürgermeister Paul Larue und Landrat Wolfgang Spelthahn weiter.

„Kein Problem, wenn alle die, die unterschrieben haben, auch mit dem Bus fahren”, sagte Paul Larue. Denn entscheidend ist das Geld: Rund 80.000 Euro werde die Anbindung der Glashüttenstraße an das Liniennetz der Kreisbahn kosten. Wenn sich die Linie trägt oder die Stadt zahlt, ist alles kein Problem, sagte Kreisbahn-Chef Bernd Böhnke.

Die Politiker machten den Bittstellern aber Hoffnung. Die Stadt Düren will einen Antrag an den AVV-Regionalbeirat richten. Dieses Gremium wird in seiner Frühjahrstagung beraten und entscheiden. „Wenn alles klappt, kommen wir im Sommer zur Eröffnung der Linie”, stellten Landrat und Bürgermeister unisono den eifrigen Unterschriftensammlern in Aussicht.
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