Winden - Für Crescendo gilt: Einer für alle, und alle für einen

Für Crescendo gilt: Einer für alle, und alle für einen

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Auch die Solisten des Crescendo-Gospelchors stellten beim 5. Gedächtniskonzert in St. Urbanus in Winden ihre eindrucksvollen Fähigkeiten unter Beweis. Foto: Elberfeld

Winden. Vor über drei Jahrzehnten hat ihn Martin Schröteler aus der Taufe gehoben, den Crescendo-Gospelchor. „Damals waren wir der etwas andere Chor in der Region”, plauderte Moderator Pit Kästner in gewohnt lockerer und witziger Manier aus dem Nähkästchen.

Und viele Besucher in der Pfarrkirche St. Urbanus Winden, die den Gospelchor schon seit der Gründung vor 33 Jahren begleiten, behaupten, dass Crescendo, trotz vieler Mitbewerber im Gospelbereich immer noch ein etwas anderer Chor ist. Warum?

Andrea Kaiser, die nach dem Tod Martin Schrötelers die Leitung des Chores übernommen hat, ist Berufsmusikerin. Alle Sängerinnen und Sänger des Chors sind „Laien”.

Ein Außenstehender hätte das am Mittwochabend während der beiden Konzerte nicht glauben können, denn die musikalische und choreographische Darbietung der Frauen und Männer in ihren roten Gewändern war erneut absolut professionell.

Der Chor bewies mit einer Mischung aus alten Ohrwürmern und neu einstudierten Songs seine erstaunliche Klasse auf hohem Niveau. Da singen seit Jahren Menschen zusammen, die sich kennen, sich vertrauen und miteinander harmonisieren. Da springt Chorleiterin Andrea Kaiser mit ihrer tollen Stimme für die Solistin ein, deren Stimme durch einen Hustenreiz wegzubrechen droht.

„Einer für alle, alle für einen”, ein Spruch, der für die Musiker aus Kreuzau in besonderem Maße gilt. Selbst nach so vielen Jahren haben die Akteure das Feuer nicht aus ihren Augen und Hüften verbannen können. Die Freude dringt ihnen aus allen Poren.

Eine der Akzente neben Soli der Sänger war einmal mehr das Schlagzeugsolo von Daniel Schröteler, dem Sohn des Chorgründers. „Erstaunlich, welche Wirkung Daniel seinem Instrument entlocken kann!”, sagte ein Besucher, um hinzuzufügen: „Daniel ist eben ganz der Sohn seines Vaters.”

In der zweiten Passage des Soli wurde der Schlagzeuger von Manfred Heinen am Piano begleitet. Der Dritte im Bund der Instrumentalisten war an der Gitarre Thomas Maintz, der Crescendo zum ersten Mal unterstützte.

Das Interesse für beide Gedächtniskonzerten war auch im fünften Jahr groß. „Innerhalb weniger Stunden”, vermeldete Dieter Döppengießer, „waren alle Karten vergriffen.” Deshalb gibt es Überlegungen, ob man im Dezember 2010 auf vier Konzerte an zwei Tagen aufstocken soll.
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