Derichsweiler - Fünfte „Radtour der Hoffnung” führt Schumacher in die Slowakei

Fünfte „Radtour der Hoffnung” führt Schumacher in die Slowakei

Von: Jörg Abels
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Tritt ab Montag wieder für de
Tritt ab Montag wieder für den guten Zweck in die Pedale: Peter Schumacher. Foto: Abels

Derichsweiler. Peter Schumacher hat seine Vorbereitungen abgeschlossen. Die Satteltaschen sind gepackt. Am Montag startet der 61-jährige Radsportler zu seiner nächsten „Tour der Hoffnung”. Ziel ist diesmal die Slowakei, genauer gesagt die Stadt Presov.

Auf dem dortigen Soldatenfriedhof befindet sich das Grab seines Onkels Friedrich Jaax, der im Dezember 1944 an der Ostfront gefallen ist. „Dadurch hat meine Radtour der Hoffnung erstmals auch einen persönlichen Hintergrund”, erklärt Schumacher, der aus diesem Grund auch ab der fünften von 16 Etappen von seinem Vetter Fritz Jaax aus dem Eifelörtchen Tondorf begleitet wird. Gemeinsam wollen sie am Grab des Onkels einen Erinnerungsstein hinterlegen.

Aber wer Peter Schumacher kennt, weiß, dass private Interessen bei ihm und seinen Aktionen nie im Vordergrund stehen, sondern dass die Unterstützung behinderter und sozial schwacher Mitmenschen Priorität hat. Auch bei seiner 5. „Tour der Hoffnung” tritt der 61-Jährige wieder für den guten Zweck in die Pedale, genauer gesagt zur Unterstützung des evangelischen Jugendzentrums Multikulti im Haus der Stadt, das sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund kümmert.

Wie bei seinen bisherigen Touren, bei denen er nicht nur 8000 Kilometer unterwegs war, sondern auch Spenden in Höhe von 27.350 Euro einsammelte, bittet Schumacher wieder um „Kilometergeld” auf das Konto 1010902033 bei der Bank für Kirche und Diakonie (Blz. 350 6010), Stichwort: „Multikulti - Tour der Hoffnung”.

1800 Kilometer liegen bis zum 11. Juli vor Schumacher und seinem Vetter. Wie schon bei früheren Touren macht der engagierte Gewerkschafter wieder Station im Bildungszentrum der IGBCE in Haltern am See. Und auch Auschwitz werden die Radler ansteuern. Schon vor zwei Jahren war der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers ein bewegender Moment für den 61-Jährigen. Übernachten wird das Duo in der internationalen Jugendbegegnungsstätte Oswiencim/Ausschwitz.

Los gehts am Montag um 10 Uhr am Stadtcenter. Schirmherr ist Bürgermeister Paul Larue.
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