Fünf Millionen Euro in fünf Jahren: Stadt startet die Schultoilettensanierung

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Jürgen Braun, Schulpflegschaftsvorsitzender der Katholischen Grundschule Birkesdorf (KGS) kann sich freuen. Auch dort werden die Toiletten bereits im ersten Bauabschnitt saniert. Foto: Abels

Düren. Als sich Vertreter der Politik mit dem städtischen Gebäudemanagement jetzt über den Beginn der Toilettensanierung an der Peschschule informierten, konnten sie befreit aufatmen. Ein Zustand, von dem die Grundschüler in den vergangenen Jahren nur träumen konnten.

 Die Toiletten im Keller der 1954 gebauten Schule „verfügten nicht einmal über Geruchsverschlüsse“, unterstrich Gebäudemanager Helmut Harperscheidt vor Ort noch einmal die Dringlichkeit der Sanierung, die von politischer Seite wie im gesamten Stadtgebiet immer wieder zugunsten energetischer Maßnahmen aufgeschoben worden war.

Bürgermeister Paul Larue sprach von einem „Dauerbrennerthema auch im Kinderparlament“, denn die Toiletten an der Peschschule sind bei weitem nicht die einzigen, die erneuert werden müssen. Deshalb hat der Stadtrat entschieden, bis 2016 jährlich eine Million Euro für die Toilettensanierung bereitzustellen.

In einem ersten Abschnitt werden die Anlagen an zehn Schulen überarbeitet. Startschuss war in der Peschschule, weil dort der Zustand „besonders katastrophal“ war, wie Helmut Harperscheidt betonte. Mit seinen Kollegen vom Gebäudemanagement hat er sich nach Bereitstellung der Mittel alle Schulen noch einmal angesehen und eine Prioritätenliste erstellt.

Nach der Peschschule beginnt die Sanierung in den kommenden Monaten an den Hauptschulen Burgauer Allee und Birkesdorf, am Wirteltor-Gymnasium, an den Grundschulen Lendersdorf, Rölsdorf und Birkesdorf, an der Hauptschule Gürzenich, am Rurtal-Gymnasium und an der Grundschule Martin-Luther.

Alle Aufträge sollen noch in diesem Jahr vergeben werden, damit die Sanierung in allen zehn Schulen des ersten Bauabschnitts spätestens zum Schuljahresbeginn 2013/2014 abgeschlossen ist. Helmut Harperscheidt verweist auf eine durchaus gestalterisch hochwertige Modulbauweise, die je nach Örtlichkeit angepasst wird, aber die Kosten in der Unterhaltung langfristig senken soll, betont Harperscheidt.

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