Frühlingsauftakt nach Maß sorgt für Musikgenuss

Von: ch
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Sorgte beim Konzert der Singgemeinschaft mit beweglicher Stimme und intensiven Interpretationen für Glanz: Mezzosopranistin Iris Lehmann. Foto: Hahn

Düren/Mariaweiler. Einen Frühlingsauftakt nach Maß feierte die Singgemeinschaft Mariaweiler mit ihrem Frühjahrskonzert im Dürener Haus der Stadt. Ein abwechslungsreich zusammengesetztes Programm, ein gut gestimmter Chor und nicht minder wohl disponierte Solisten: Sie alle verfehlten ihre Wirkung nicht.

Schon die Aussicht auf einen ungeschmälerten Musikgenuss sorgten für eine gute Auslastung im Saal des Kulturzentrums am Bahnhof.

Die Frauen und Männer der 1983 gegründeten Singgemeinschaft hinterließen, wie nicht anders zu erwarten, einen starken Eindruck. Das professionelle Training durch die seit zwei Jahren amtierende Chorleiterin Natalia Schmidt hat den Aktiven merklich gut getan: Der Gesang fällt plastisch, dynamisch und facettenreich aus. Die Lust am gemeinsamen Gesang war den Gastgebern im Haus der Stadt immer wieder anzumerken. Schon Otto Grolls einleitendes „Freunde, lasst uns singen” gelang den Mariaweilern so beschwingt wie nur möglich - ein guter Einstieg in ein gelungenes Konzert.

Im Übrigen stellten die Mitglieder der Singgemeinschaft immer wieder die Bandbreite ihres Repertoires unter Beweis. Johannes Menskes´ „Sonnenwalzer”, Jean Martinis „Plaisir d´Amour” und Johann Strauss´ „Rosen aus dem Süden” dokumentierten, dass Sängerinnen und Sänger temperamentvolle Klänge ebenso intonationssicher und lebendig interpretieren können wie lyrische. Die Solisten ihrerseits trugen wesentlich zum Erfolg des Konzerts bei - schon weil sich die Chorleiterin hier von ihrer anderen Seiten, der der Sängerin, zeigte. Natalia Schmidt gab der berühmten Arie „Casta Diva” aus Bellinis Oper „Norma” mit ihrem beweglichen Sopran warme Fülle und lyrische Tiefe.

Auf der „singenden Säge”

Und ebenso sorgte der warme Mezzo ihrer Sänger-Kollegin Iris Lehmann für glanzvolle, intensive Akzente. Nur einer fiel aus dem Rahmen - und wollte das auch gar nicht anders: Clown Gert Thul stolperte zum Gaudium aller in den Saal unter stellte wenig später seine Fähigkeiten auf der „singenden Säge” unter Beweis: ein echter Tausendsassa des Humors und der Komik, der es mit diesem einen Auftritt nicht bewenden ließ.
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