Düren - Frittenfett setzt Küche in Brand

Frittenfett setzt Küche in Brand

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Düren. Vermutlich überhitztes Frittenfett hat am Montagnachmittag ein Feuer in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Dresdener Straße entfacht. Eine schwangere Frau, die Rauch eingeatmet hatte, musste vorsorglich in einem Krankenhaus behandelt werden.

Feuerwehr und Polizei wurden kurz nach 16 Uhr über einen Wohnungsbrand in dem Mehrfamilienhauskomplex informiert. Der Feuerwehr gelang es, den Brandherd schnell in der Küche einer Wohnung im dritten Obergeschoss zu lokalisieren und zu löschen.

Die Bewohner hatten direkt nach der Entdeckung des Feuers ihre Wohnräume verlassen und sich in Sicherheit bringen können. Da der Rauch sich auch im Hausflur ausbreitete und insbesondere in die darüber liegenden Etagen aufstieg, erlitt eine dort wohnende 29 Jahre alte Frau leichte Verletzungen.

Bei den ersten Ermittlungen der Brandursache wurde festgestellt, dass der 34 Jahre alte Wohnungsinhaber zusammen mit seiner Frau kurze Zeit vorher das Essen zubereitet hatte. Dazu hatten sie Fett in einen Topf auf dem Herd erhitzt und anschließend Fritten hinein gegeben.

Als sie sich anschließend im Wohnzimmer aufhielten, wurden sie auf die Flammen aufmerksam, die sich mittlerweile auch schon auf die Dunstabzugshaube ausgedehnt hatten. Durch die starke Rauchentwicklung waren Wände und Decken verrußt und außerdem der Putz von der Decke geplatzt.

Der Brandort wurde beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf 10.000 Euro geschätzt.
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