Friedrichshafen ist immer der leichteste Kontrahent für Düren

Von: Franz Sistemich
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Dürens Spielführer Jaromir Zachrich (links) wird in den kommenden Wochen fehlen. Die Rückrunde dürfte für ihn möglicherweise beendet sein. Foto: Franz Sistemich

Düren. Seit 2010 spielt Jaromir Zachrich für die SWD Powervolleys. Am Mittwoch erlebt er eine Premiere der unangenehmen Art: „Zum ersten Mal kann ich an einem Spiel meiner Mannschaft nicht teilnehmen.“ Beim Pokal-Aus in Lüneburg erlitt er einen Muskelbündelriss in der Wade. An einen Einsatz ist noch lange nicht zu denken.

Folglich fehlt er am Mittwoch in der Partie gegen den VfB Friedrichshafen (Anpfiff: 20 Uhr in der Arena Kreis Düren). Die Hausherren befinden sich in der Außenseiterrolle – trotz des Erfolges am Bodensee Ende Oktober: „Die Spiele gegen den VfB sind immer die leichtesten Begegnungen in der Saison. Wir haben nichts zu verlieren, können locker aufspielen“, sagt der Kapitän.

Der Klassiker

Der Verlauf der Partie dürfte von einem „Klassiker abhängen: Wie schlägt der VfB auf? Wie stehen wir in der Annahme?“, fuhr Zachrich fort. Die Dürener durften sich bisher eigentlich auf ihre Annahme verlassen – bis zum Pokal-Halbfinale bei der Spielgemeinschaft Volleyball Gellersen Lüneburg. Dort brach sie unter der Wucht der Aufschläge zusammen. „Da waren wir aber zum ersten Mal nicht gut in diesem Element. Und außerdem standen wir in der Partie in Lüneburg zum ersten Mal vor der Situation, dass wir spielten, um nicht zu verlieren.“

Natürlich seien alle Dürener heiß auf das Pokalfinale gewesen, aber die Gastgeber hätten eben nichts zu verlieren, sondern alles zu gewinnen gehabt. Der Druck habe deshalb auf Düren gelastet: „Mit einer solchen Situation müssen wir erst einmal umgehen können“, erklärte Zachrich. In Lüneburg gelang dies nicht. Dürens Spieler erlebten ihre große Enttäuschung. Und es stellt sich die Frage: Wie haben die Volleyballer von der Rur das Aus verkraftet? „Wir haben die Niederlage intensiv aufgearbeitet. Ich glaube nicht, dass sie einen negativen Einfluss auf den weiteren Saisonverlauf haben wird“, ist der Kapitän sicher, dass die Niederlage Schnee von gestern ist.

Platz 4 hält Zachrich weiter für eine realistische Zielsetzung, Rottenburg und Bühl sind für ihn die Kontrahenten im Kampf um diesen Rang. Will heißen: Auch Platz 3 hält Zachrich nicht für ausgeschlossen: „Auch ohne mich haben wir ja weiter ein gutes Team.“

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