Niederzier - Friedhofsgebühren steigen deutlich

Friedhofsgebühren steigen deutlich

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Niederzier. Die Bürger der Gemeinde werden ab Januar mit deutlich höheren Friedhofsgebühren leben müssen. Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich einstimmig für Erhöhungen ausgesprochen, die zwischen 15 Prozent bei Wahlgrabstätten, 54 Prozent bei Reihengräbern und satten 140 Prozent bei einem anonymen Urnenreihengrab liegen.

Grund ist nach Aussage von Bürgermeister Hermann Heuser die ultimative Aufforderung der Kommunalaufsicht, die seit Jahren nicht kostendeckenden Bestattungsgebühren nicht länger aus allgemeinen Steuermitteln zu subventionieren.

Zu hoher Grünflächenanteil

Kommunalaufsicht, aber auch Gemeindeprüfungsanstalt würden nicht länger akzeptieren, dass die Gemeinde mit einem unrealistsich hoch angesetzten Grünflächenanteil auf den Friedhöfen die kalkulierten Gebühren niedrig halte. „Wir haben nun erstmals eine rein betriebswirtschaftliche Kalkulation aufgestellt”, begründet Heuser die neuen Tarife.

Eingerechnet wurde nur noch der für Friedhöfe höchstzulässige Grünflächenanteil von 22 Prozent, der aus einem anderen Topf finanziert werden darf. Demnach kostet ein Einzelwahlgrab künftig 1600 Euro (bislang: 1410 Euro), ein Doppelwahlgrab 3200 Euro (2820), ein Reihengrab 500 Euro (325), ein Urnenwahlgrab 1000 Euro (720), ein Urnenreihengrab 500 statt 250 Euro und eine anonyme Urnengrabstätte 600 Euro (250 Euro). Auch der Preis für die Nutzung der Trauerhalle verdoppelt sich.

Christdemokraten renovieren 24 Gräber gefallener Soldaten

Rechtzeitig vor dem Volkstrauertag haben die Mitglieder des CDU-Ortsverbandes Düren II ihre Renovierungsaktion auf dem Friedhof im Stadtteil Mariaweiler abgeschlossen. Die Christdemokraten säuberten die Gedenksteine auf 24 Gräbern gefallener Soldaten, zogen die Inschriften nach und reinigten die Anlage.

Richard Müllejans, Chef des Dürener Service-Betriebes (re.), dankte Norbert Lindner, Gerd Clemens, Inge Prümm und Gerhard Wiemker (v.l.) für ihr „bürgerschaftliches Engagement.

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