Friedensangebot mit langer Tradition: Fliegerherbstfest in Nörvenich

Von: dama
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Die Instandsetzungshalle des F
Die Instandsetzungshalle des Fliegerhorst wird umfunktioniert: 2500 Besucher feierten beim Fliegerherbstfest in Nörvenich. Foto: Martinak

Nörvenich. Stillstehen und gehorchen? Fehlanzeige. Es darf getanzt und ausgelassen gefeiert werden - beim 39. Fliegerherbstfest am Fliegerhorst in Nörvenich auf dem Flugplatz ist der Bär los und die Instandsetzungshalle platzt beinahe aus allen Nähten.

Die Gastgeber, die Angehörigen des Jagdbombergeschwaders 31 „Boelcke”, können mit der Resonanz zufrieden sein. „Dieses Fest wird seit den 60er Jahren gefeiert. Es ist mittlerweile Tradition”, betont Stefan Kleinheyer, der stellvertretende Geschwaderkommodore.

Eingeladen sind nicht nur Familienangehörige und Freunde. Denn, so Kleinheyer: „Wir machen ja auch gerne schon mal Krach und mit solchen Veranstaltungen wollen wir der Region den Kontakt mit uns ermöglichen.” Ein kleines Friedensangebot, das jährlich 2500 Leute annehmen.

Und eine solch große Feier benötigt viel Vorbereitung. Die monatelange Planung, die hauptsächlich in der Hand des Staffelchefs der Instandsetzungs- und Elektronikstaffel, Major Thorsten Eicke, lag, hat sich bewährt. Binnen Minuten lockt die Band „For Example” hunderte Besucher auf die Tanzfläche, während es sich die anderen an den Bars und Imbisständen gut gehen lassen.

Als Top-Act steht dann wenig später Jürgen, der einst in der Sendung „Big Brother” bekannt wurde, auf der Bühne und heizt dem Publikum ordentlich ein. „Die Vorverkaufszahlen überschlagen sich von Jahr zu Jahr. Wir können es manchmal selbst nicht fassen”, muss Oberstabsfeldwebel Thomas Hohlbein zugeben. Dort, wo normalerweise die Eurofighter instand gesetzt werden, sitzt an diesem Abend niemand.

Im Gegenteil: Bis in die frühen Morgenstunden tanzen sich die Besucher die Beine müde und eins steht schon mal für die Gäste fest: „Das Fliegerherbstfest ist immer wieder ein Erlebnis, wir kommen definitiv im nächsten Jahr wieder.”
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