Kreis Düren - Freudenstadt, Straßburg, Calw: Romchor auf Tour

Freudenstadt, Straßburg, Calw: Romchor auf Tour

Von: zts
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Der Romchor Düren-Jülich auf seiner diesjährigen Chorfahrt vor der Marienkapelle in der Klosteranlage Hirsau im Nagoldtal (Schwarzwald). Foto: Zantis

Kreis Düren. Als Ziel der jährlichen Chorreise hatte der Romchor Düren-Jülich in diesem Jahr die interessante und erlebnisreiche Stadt Freudenstadt im Schwarzwald ausgewählt. Das vom Vorsitzenden Karl Heinrichs sorgfältig vorbereitete und vom Leitungsteam durchgeführte Reiseprogramm war für die Chormitglieder und mitfahrenden Gäste erlebnisreich und interessant.

Der fünftägige Aufenthalt in der Nordschwarzwald-Metropole als Hotelstandort erfreute mit seinen markanten Sehenswürdigkeiten. Dazu gehörten vor allem Deutschlands größter Markplatz mit den Arkaden und 50 Wasserfontänen sowie die 100 Brunnen im Stadtbereich. Im Programm der Tagesfahrten war auch ein Besuch der Bädermetropole Baden-Baden vorgesehen.

Die mondäne Kurstadt, die bereits von den Römern wegen der heißen Quellen genutzt wurde, ist auch bekannt als Festspielort und internationaler Treffpunkt der Reichen in Verbindung mit der Spielbank. Die Blütezeit aus dem 19. Jahrhundert hat sich als materielles und immaterielles Erbe bis heute erhalten.

Eine musikalische Gottesdienstgestaltung wurde dem Romchor in der Pfarrkirche „St. Maria, Königin der Apostel“ Baiersbronn geboten. Mit Motetten konnte die Düren-Jülicher Chorgemeinschaft unter der Leitung von Maria Puschmann nicht nur die Besucher erfreuen, sondern auch einem Goldhochzeitspaar eine besondere Freude bereiten.

Dankbar wurde der Chor mit seinen Gästen anschließend noch zu einem Umtrunk ins moderne Pfarrzentrum eingeladen. Baiersbronn ist nach der Fläche hinter der Landeshauptstadt Stuttgart zweitgrößte Kommune in Baden-Württemberg.

Durch das Münster dominiert

Ein weiteres Ziel der Chorfahrt war die Europametropole Straßburg mit ihrer 2000-jährigen Geschichte. Die französische Stadt „mit besonderer Strahlkraft“ wird neben den modernen Bauten der europäischen Institutionen vor allem durch das mittelalterliche Münster dominiert. Der von 1176 bis 1439 erbaute romanische Prachtbau mit der markanten Westfassade ist Kernstück einer bemerkenswerten historischen Altstadt mit dem Münsterplatz und dem berühmten Gerberviertel.

Mit einer Fahrt durch den Nordschwarzwald besuchte die Reisegruppe auch die Bäder- und Kunststadt Bad Lieben Zell mit der Paracelsius-Therme, die Stadt Calw (Geburtsstadt von Hermann Hesse) und die Klosterruine Hirsau.

Schlossruine

Die im Nagoldtal gelegene riesige Anlage mit dem markanten Turm, der Schlossruine und der heute noch erhaltenen Marienkapelle war dem Benediktiner-Orden zugeordnet. Wie sehr sich die Klangfülle der Kapelle bis heute erhalten hat, das konnte der Romchor mit einem ausgewogenen Gesangvortrag eindrucksvoll darstellen.

Auf der Heimfahrt konnte die Reisegruppe zum Abschluss noch die besondere Atmosphäre des Weingutes „Marienhof“ in der Nähe von Landau (Pfalz) mit den gastronomischen und gastfreundlichen Angeboten genießen.

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