Merken - Freiwillige investieren über 700 Stunden in neues Domizil

Freiwillige investieren über 700 Stunden in neues Domizil

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Zur offiziellen Inbetriebnahme
Zur offiziellen Inbetriebnahme der neuen Räume überbrachte Bürgermeister Paul Larue (l.) der Merkener Wehr den schon obligatorischen Kunstdruck von Kaiserplatz und Rathaus. Foto: Abels

Merken. 112 Jahre wird die Löschgruppe Merken in diesem Jahr alt. Ein mehr als symbolträchtiger Geburtstag in Reihen der Feuerwehr, der am 16. und 17. Juni groß gefeiert wird.

Und das in und an den neuen Räumen in der ehemaligen Altentagesstätte, die von den „Freiwilligen” seit November in ein funktionales Gerätehaus umgebaut wurde.

Über 700 Stunden haben die Mannen um Löschgruppenführer Bernd Schmitz und seinen Stellvertreter Thomas Quast investiert und damit den Umbau angesichts des lediglich 23.500 Euro umfassenden Zuschusses der Stadt erst ermöglicht. „Dafür gebührt Ihnen großer Dank”, lobte Bürgermeister Paul Larue.

Und Gebäudemanager Helmut Harperscheidt sprach von einer hohen Latte für andere Löschgruppen im Stadtgebiet bei den in 2013 anstehenden Gerätehaussanierungen. Die 27 Aktiven und 13 Jugendfeuerwehrleute der Löschgruppe haben jetzt optimale Sozialräume, neben einer Küche und einem Unterrichtsraum. Die Gesamtkosten des Umbau inklusive Spenden und Eigenmitteln beziffert Bernd Schmitz mit 50.000 Euro.

Dass dafür andere Nutzer des Hauses weichen mussten, bleib der offiziellen Inbetriebnahme am Freitag nicht unerwähnt. „Wir versuchen aber alle angemessen unterzubringen”, versicherte Bürgermeister Paul Larue, nachdem dies in der Vergangenheit doch das eine oder andere Mal für Dissonanzen gesorgt hatte. Larue unterstrich an dieser Stelle aber noch einmal den Willen der Politik, Merken trotz des näher rückenden Tagebaus attraktiv zu halten.

Er kündigte in diesem Zusammenhang an, dass nach dem Lehrschwimmbecken auch die Mehrzweckhalle vor der Rettung steht. In Kürze soll auch hier ein Trägerschaftsmodell mit den nutzenden Vereinen vereinbart werden.
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