Freibad bekommt Konkurrenz

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Das Freizeitbad in Kreuzau wird weiterhin von der Monte Mare-Unternehmensgruppe geführt. Foto: smb/Archiv

Kreis Düren/Kreuzau. Seit 2009 betreibt die Unternehmensgruppe „Monte Mare“ das Freizeitbad in Kreuzau im Auftrag des Kreises Düren und daran wird sich bis Ende Dezember 2019 auch nichts ändern. Nach erfolgreichen Vertragsverhandlungen und entsprechendem Beschluss des Aufsichtsrates der Freizeitbad Kreuzau GmbH wurde der Betriebsführungsvertrag jetzt verlängert.

Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Spelthahn: „Monte Mare hat das Freizeitbad mit sehr viel Herzblut und hohem Engagement betrieben. Deshalb setzen wir die erfolgreiche Zusammenarbeit gerne fort.“

In den ersten elf Monaten dieses Jahres waren über 170.000 Bade- und Saunagäste in Kreuzau. Das sind bereits rund 5000 mehr als im gesamten Vorjahr. „Die steigenden Energiekosten und neue Mitbewerber werden aber dafür sorgen, dass wir als Vertragspartner in Zukunft noch enger zusammenrücken müssen“, sagt Herbert Doll, geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe.

Bäderlandschaft im Umbruch

„Die gesamte Bäderlandschaft in der Region steht vor großen Herausforderungen. Wir sind froh, dass wir uns diesen Aufgaben gemeinsam mit unserem Vertragspartner stellen können. Ohne eine verlässliche Partnerschaft und ohne die vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten werden diese Aufgaben nicht zu lösen sein.“ Sein Blick richtet sich dabei insbesondere auf das Freizeitbad in Euskirchen, das im Sommer 2015 eröffnet werden soll. Herbert Doll geht davon aus, dass sich das Euskirchener Großprojekt auf die Bäder in der Region auswirken wird und will daher mit neuartigem Tarifsysteme zusätzliche Besuchergruppen ansprechen.

Heidi Butz als Geschäftsführerin der kreiseigenen Freizeitbad Kreuzau GmbH führt dazu aus: „Die neuen Tarife werden den Besuchern des Freizeitbades noch mehr Flexibilität bieten. Wir erhoffen uns dadurch nicht nur eine noch höhere Kundenzufriedenheit, sondern auch weiter steigende Besucherzahlen für unser Bad.“ Die Details wollten die Verantwortlichen am Mittwoch aber nicht bekanntgeben. Sie sollen vor der Einführung am 1. Januar veröffentlicht werden.

Schwarze Zahlen im operativen Geschäft waren vor fünf Jahren als Ziel ausgerufen worden. Die werden bislang jedoch noch nicht erreicht. Allerdings hat sich das Defizit verringert. 2011 betrug es 570.000 Euro, 2012 438.000 Euro und in 2013 369.000 Euro.

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