Frauenchor „Cantabile“ gibt Konzert unter dem Thema „Stern der Verheißung“

Von: Bruno Elberfeld
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Renate Dichant-Pipaud begleitete mit ihrer Trommel den Chor bei der „Missa Africana“ von Michael Schmoll. Foto: Bruno Elberfeld
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Düren. Unter der Leitung von Andrea Eich präsentierte der Frauenchor „Cantabile“ der Camerata Düren im ehrwürdigen Ühledömche sein Adventskonzert unter dem Thema „Stern der Verheißung“.

Begleitet wurde der Chor im Wechsel an der Orgel von Andrea Eich und Peter Eich. Die Querflöte bediente Uschi Knoch, die Altblockflöte Marie-Cäcilia Creutz, die Violine spielte Peter Berres. Renate Dichant-Pipaud trommelte die „Missa Africana“ von Michael Schmoll mit den Sätzen Kyrie, Gloria, Sanctus, Agnus Dei und Halleluja – sehr lebendig und freudig. Der Gast konnte sich nicht des Eindrucks erwehren, dass die afrikanischen Rhythmen selbst den Sängerinnen und der Dirigentin zu neuer Energie verhalfen.

Die älteste Komposition des Konzerts „Machet die Tore weit“ stammt von Andreas Hammerschmidt (1611-1675). Hammerschmidts Werk und „Noel“ von Charles Gounod (1818-1893), in dem Andrea Eich mit ihrer klaren Stimme den Solopart übernahm, bedienten traditionelle Advents- und Weihnachtslieder.

Schon moderner kam Hans Gáls (1890-1987) „Adagio“, Der Abend ist mein Buch, daher. Enjott Schneiders „Rorate coeli“ (Tauet Himmel), mit dem Andrea Eich das Konzert startete, wurde von den Sängerinnen mit Inbrunst gesungen.

Die Gedanken und Gefühle der Gäste in dem vollen Kirchlein wurden auf das Kommen des Messias und auf das Jenseits gerichtet.

Michael Schmolls Lieder aus der Kantate „Stern der Verheißung“ bildeten das Rückgrat des Konzerts: Die Folge der einzelnen Beiträge gestaltete sich abwechslungsreich. Die Stimmen von Peter Eich und Peter Berres ergänzten den Frauenchor, während Andrea Eich sowohl die Orgel spielte als auch Chor und Gemeinde dirigierte.

Und die Besucher wurden immer wieder in Liedbeiträge eingebunden, so dass das Konzert zu einem stimmigen Gesamtwerk von Chor, Instrumentalisten und Gästen wurde.

Mit „Hark! The herald angels sing“ gelang dem Frauenchor „Cantabile“ ein temperamentvoller und hoffnungsvoller Abschluss. Das Lied „Leise rieselt der Schnee“ der Andrea-Eich-Chöre ganz am Schluss war wohl eher als Bitte zu verstehen, dass das aktuelle Wetter mit Sturm und Regen draußen zu einem leisen Schneefall werden zu lassen möge.

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