Düren - Frauen stecken die Finger immer in die alten Wunden

Frauen stecken die Finger immer in die alten Wunden

Von: dama
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Die Frauenbeauftragte der Stadt Düren Gilla Knorr rief auf, weiter für die Gleichberechtigung zu kämpfen. Foto: Martinak

Düren. Das bisschen Haushalt macht sich nicht von allein, mussten die Männer im Laufe der Jahre feststellen. Im Gegensatz zu früher kommt es heute immer häufiger vor, dass Mann sich um die Kinder kümmert, während Frau im Büro sitzt. Zu verdanken hat es das weibliche Geschlecht unter anderem Veranstaltungen wie dem internationalen Frauentag.

„Dieser Tag blickt auf eine lange Tradition zurück. Er erstand im Kampf um die Gleichberechtigung und Wahlrecht für Frauen”, erklärt die Frauenbeauftragte der Stadt Düren, Gilla Knorr. Anlässlich des 100. internationalen Frauentags versammelten sich zahlreiche Frauen zum Empfang im Dürener Rathaus. „Wir wollen heute vieler Frauen gedenken, die den Weg zur politischen Mündigkeit und Gleichberechtigung gegangen sind”, sagt Knorr.

Initiiert durch Clara Zetkin, fand der erste Internationale Frauentag am 19. März 1911 statt. Millionen von Frauen aus 17 Nationen beteiligten sich an diesem Mahn-Tag für Frauenrechte. Im Jahr 1975 erklärten die Vereinten Nationen den 8. März zum internationalen Frauentag. „Wir haben uns aber entschieden, ihn in diesem Jahr dennoch am 19. März zu feiern. Um an den ersten Frauentag zu gedenken”, sagte die Dürener Frauenbeauftragte.

Bis heute sei er weltweit ein wichtiger frauenpolitischer Tag, Frauendiskriminierungen anzuprangern und Gleichberechtigung einzufordern. Bereits zum 25. Mal werde dieser Tag nun auch in Düren gefeiert. „Wir veranstalten zwar keine Demonstrationen wie in den 20er Jahren, aber wir wollen dennoch weiter für unsere Rechte kämpfen”, betonte Knorr.

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