Düren - Fraktionschef Stefan Weschke übt Kritik an der „Deutschen Umwelthilfe“

Fraktionschef Stefan Weschke übt Kritik an der „Deutschen Umwelthilfe“

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Die CDU ist gegen das Diesel-Fahrverbot. Symbolfoto: Marijan Murat/dpa

Düren. Die Dürener CDU lehnt das Ansinnen der „Deutschen Umwelthilfe“ ab, auch in Düren ein Fahrverbot für Diesel-Fahrzeuge zu erwirken. „Wir dürfen es nicht zulassen, dass dieser Profi-Abmahnverein, der bundesweit nur über 243 Mitglieder verfügt, massiv in die Freiheits- und Eigentumsrechte der Bürger eingreift“, erklärt Fraktionsvorsitzender Stefan Weschke.

Zudem müsse eine Diskussion geführt werden, ob den Teilen der „Abmahnindustrie“, die ihre Stellung so missbräuchlich wie die Deutsche Umwelthilfe ausnutzen, das Verbandsklagerecht entzogen wird.

Auch inhaltlich bewege sich die Umwelthilfe auf dünnem Eis. Der von der EU festgelegte Grenzwert für den Außenbereich von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Stickstoffdioxid werde zwar an der Euskirchener Straße überschritten, gleichzeitig gelte für Industriearbeitsplätze aber ein Grenzwert von 950 Mikrogramm.

Ferner sei die Belastung an dieser Messstelle aufgrund des technischen Fortschritts und ergriffener Maßnahmen bereits um mehr als 20 Prozent gesunken. Spätestens mit der Ostumgehung werde der unverhältnismäßig niedrige Grenzwert von 40 Mikrogramm unterschritten, ist die CDU überzeugt.

Handel, Industrie und Dienstleistung in der Stadt könnten ohne Mobilität nicht leben, betont Weschke. Ein Fahrverbot würde zudem Linienbusse und Taxis treffen.

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